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    Radio Garden

    Radio Garden ist ein gemeinnütziges niederländisches Radio- und Digitalforschungsprojekt, das von 2013 bis 2016 vom niederländischen Institut für Ton und Bild, von der Transnational Radio Knowledge Platform und fünf weiteren europäischen Universitäten aufgebaut wurde. Laut dem Dienst besteht die Idee darin, die Grenzen des Radios zu verengen. Die Standortschnittstelle ist eine dreidimensionale Geolokalisierung, bei der der Benutzer durch eine Darstellung der Welt navigiert, Sendungen lokaler Radiosender hört, das ganze erinnert an Kurzwellenradios, aber in diesem Fall ist das Mittel zur Verbreitung der Radioausgabe durch Streaming. Die Homepage mit dem Titel Live ermöglicht es dem Benutzer, die Welt in Echtzeit zu erkunden und zu hören, was die lokalen Radios senden. Um…

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    Clubhouse ist da, wird es bleiben?

    In den letzten Wochen ist in der Social-Media-Community immer häufiger die Rede von Clubhouse. Diese App hat zwei Besonderheiten: Einerseits die generierte “Exklusivität” – nur mit Einladung und iPhone kann man die App benutzen. Zum anderen verzichtet Clubhouse komplett auf Text – reines Audio lautet hier das Prinzip. Ich bin seit einiger Zeit bei Clubhouse und habe gemischte Gefühle. Einerseits zwingt einen das Format, weil man eben zu bestimmten Zeiten zuhören muss und mitreden kann, zu einem völlig anderen Nutzerverhalten als beispielsweise Twitter. Ich habe auch schon die eine oder andere spannende Diskussion mitverfolgt und auch begleitet, durchaus interessant über dieses Medium zu begleiten und “ad hoc” aufs Podium eingeladen…

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    Ich kehre Facebook den Rücken

    Liebe “Freundlinge” auf Facebook. Es ist höchste Zeit für Veränderung! Schon seit längerem beschäftigen mich (nicht nur beruflich) die extrem negative Entwicklung von Facebook. Anfang des Jahres erschütterte der Skandal um die Datenweitergabe an Cambridge Analytica das Online-Netzwerk. Reaktionen aus dem Unternehmen blieben zunächst aus, halbherzige Entschuldigungen und Auftritte von Unternehmenschef Mark Zuckerberg vor dem US-Kongress und dem Europäischen Parlament machten es nicht besser. In Brüssel flüchtete Zuckerberg gar vor den kritischen Fragen der EU-Parlamentarier und stellte sich erst gar nicht den Fragen. Die Umsetzung der gesetzlichen Änderungen, bedingt durch durch die europäische Datenschutzgrundverordnung wurden von Facebook dazu mißbraucht, um europäischen Nutzern die Gesichtserkennung ohne viel Aufhebens unterzujubeln. Und dann…

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    Einigen Fakten zu MeWe

    Im Dezember 2018 wurde MeWe als Nr. 1 im Bereich trending Social Apps im Google Play Store eingestuft. Die Social-Media-Plattform wächst täglich um 30.000 neue Mitglieder, und ihr jährliches Wachstum von 300 Prozent ist vollständig organisch – das Unternehmen schaltet (derzeit noch) keine Werbung. Nicht personalisierte Werbung wird es früher oder später geben müssen. MeWe wird vom Erfinder des Webs, Sir Tim Berners-Lee, beraten und sein CEO, Mark Weinstein, ist ein führender Datenschutzexperte und Pionier der sozialen Medien. Hier ein Interview mit ihm vom vergangenen Mai: Das schnelle Wachstum von MeWe ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen: Gegenreaktion gegen die weit verbreitete Zensur, permanente Datenschutzverletzungen und Menschenrechtsverletzungen bei Facebook, die angekündigte…

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    MeWe, ein interessantes soziales Netzwerk

    Bekannterweise fällt mit Google Plus im nächsten Jahr eine Social Media Plattform weg, die (im Vergleich zu Facebook) in Sachen Privacy nicht so extrem bedenklich ist. Mit MeWe gibt es seit rund 2 Jahren eine wirklich gute Alternative zu Facebook, welche durchaus einer näheren Betrachtung unterzogen werden sollte. Vielleicht ergibt sich hier ja die Möglichkeit der Datenkrake Facebook langsam den Rücken zu kehren. MeWe ist ein soziales Netzwerk, welches keine Werbung anzeigt und keine Nutzerdaten weitergibt. MeWe kann über das Web oder über eine entsprechende App benutzt werden. Jeder Nutzer bekommt nach seiner Anmeldung 8 GB Cloud-Speicher für den Upload von Fotos und Videos. Weitere Social-Media-Features wie privater oder Gruppen-Chat,…

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    Ello – eine echte Alternative zu Facebook?

    Keine Anzeigen, keine Klarnamenpflicht, kein Pornoverbot – und vor allem keine Werbung. Ello präsentiert sich anders als die großen sozialen Netzwerke. Der Marktführer Facebook stellt bekannterweise ab sofort seine Nutzerdaten auch Werbetreibenden auch außerhalb des eigenen Netzwerks zur Verfügung. Atlas nennt sich die dazugehörige Plattform. Dort kann zum Beispiel der Hersteller eines Energy Drinks gezielt nach jungen Menschen suchen, die auf bestimmte Sportarten stehen. Diesen Menschen wird dann Werbung zielgruppengerecht präsentiert, etwa in Sport-Apps, Blogs oder auf Websites. Der größte Vorteil von Ello in diesem Zusammenhang: Es ist werbefrei. Es gibt keine Anzeigen, dafür aber viel viel Platz, um beispielsweise eigene Fotos zu posten. Ello wirkt sauber aufgeräumt aber auch…

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    tsu: Neues soziales Netzwerk beteiligt User an Werbeeinnahmen

    So unwahrscheinlich es klingt, aber ein neues soziales Netzwerk namens tsu verspricht ein Belohnungssystem: Für jeden auf tsu geposteten Beitrag bekommt man, je nach Reichweite, einen gewissen Betrag gutgeschrieben. Im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken wie z.B. “ello” setzt man bei tsu auf Werbung. Das Versprechen an die User: Jeder kann, abhängig von seiner Beliebtheit und Reichweite, an den Erträgen durch die geschaltete Bannerwerbung mitverdienen, letztendlich erhält man für aktives Posten also ein Honorar auf Reichweitenbasis.Von den Einnahmen verteilt tsu rund 90 Prozent an die User und behält 10 Prozent für sich. Für hohe Werbeeinnahmen werden natürlich viele aktive User benötigt. tsu ist ein neues Konzept. Die Plattform wird schon sehr ausgereift und eine iOS App…

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    Jetzt also auch Pinterest

    Pinterest ist also auch bei mir angekommen, und es ist ein spannendes Onlineservice. Die Entwickler von Cold Brew Labs haben Pinterest auf die vordersten Ränge im Bereich Social Media katapultiert: nach Verweildauer liegt Pinterest in manchen Ländern nur noch hinter Tumblr, der großen Konkurrenz wenn es um das Inspirieren von Millionen geht. Worum geht es aber eigentlich bei Pinterest? Es ist ein soziales Netzwerk, in dem Nutzer Bilder-Kollektionen mit Beschreibungen an virtuelle Pinnwände heften können. Andere Nutzer können dieses Bild ebenfalls teilen (repinnen), liken oder kommentieren. Mehr Erklärung macht keinen Sinn, einfach einen Account anlegen und ausprobieren, mir gefällt es 🙂 Ich bin unter folgenden Adresse zu finden: http://pinterest.com/michaelmrak/

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    Social Media erklärt in 3 Minuten

    Zitat: Das Internet kann die Menschen wirklich revolutionär positiv verändern, durch die mediale Machtverschiebung der Gesellschaft vom Anbieter zum Nachfrager. Wieder einmal bin ich absolut der Meinung von Professor Kruse! [youtube http://www.youtube.com/watch?v=e_94-CH6h-o]

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    So funktioniert Social Media nicht (oder doch?)

    Seit 26. Oktober ist er also online, der neue Facebook Auftritt von Werner Faymann. Mit Spannung habe ich erwartet, was auf der offiziellen Facebook-Seite des Bundeskanzlers der Republik Österreich passieren wird. Neben Werner Faymann soll dort auch ein Team von 9 Personen mit Statements, Fotos und Videos über die Aktivitäten Werner Faymanns in seiner Funktion als Bundeskanzler berichten. Heute ist der 31. Oktober, der Facebook Auftritt ist also seit 5 Tagen online und die ersten Statistiken sind eigentlich ernüchternd: Gerade einmal 3319 Fans haben sich mittels “gefällt mir” als Freunde der Seite deklariert. Das wäre an sich noch kein Drama, kombiniert man diese Zahl aber noch mit den gerade einmal…

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