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    Jill Scott – Lovely Day

    [youtube http://www.youtube.com/watch?v=PyMVKIiX_lQ] Über das vor einiger Zeit erschienene neue Album von Jill Scott habe ich hier gar nichts berichtet. Naja, es gibt eben wirklich regelmäßig sehr viele musikalische Neuerscheinungen.  Heute bin ich nun auf diesen Remix einer der dort bereits neu interpretierten Nummern (eigentlich einem Klassiker von Bill Withers) gestossen. Der Titel beweist, dass ein Remix dem Original nicht immer schaden muss.

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    Madonna – MDNA

    Ich kann mir  nicht helfen, ich mag ihre Musik immer noch. Mit 53 Jahren hat der größte lebende Popstar das zwölfte Album veröffentlicht.  Zur Erinnerung: Es geht um einen Star, bei dem die Frage wohl nur noch lauten kann, welchen der ersten drei Plätze in der Geschichte des Pop er belegt. Und das seit inzwischen fast 30 Jahren. Ihre erste Nummer-1-Single „Like a Virgin“ und das gleichnamige Nummer-1-Album erschienen 1984. In Worten: Neunzehnhundertvierundachtzig! Um einen Rezensenten von Amazon zu zitieren: “Auch ich habe mich von der Madonna oder einer Version ihrer selbst, die ich glaubte entdeckt zu haben, schon lange verabschiedet, aber ich habe auch keine konkreten Erwartungen. Mir fällt es…

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    Violetta Parisini – Open Secrets

    Komisch, ich war mir sicher hier schon einmal über Violetta Parisini geschrieben zu haben. Finde aber nichts. Egal, jetzt gibt es auf jeden Fall eine Gelegenheit dies nachzuholen. Bereits im Jahr 2010 veröffentlichte die junge Wienerin mit “Giving You My Heart To Mend” ihr Debütalbum und wurde prompt von Joe Cocker als Vorprogramm engagiert. Doch “Giving You My Heart To Mend” war gestern, “Open Secrets” ist heute. Darauf platzierte Violetta elf Songs, die sich mal angenehm zurückhaltend, mal fröhlich nach vorne treibend präsentieren. In einem Interview im Kurier sagte sie darüber: “Sowohl in der Musik als auch in den Gedanken herrscht diesesmal vielmehr Klarheit und vielleicht sogar Freude”. Melancholie kommt aber auf…

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    Kimbra – Vows

    Als 2010 das Lied „Settle Down“ veröffentlicht wurde, schrieb der US-amerikanische Promiblogger Perez Hilton: „If you like Nina Simone, Florence and The Machine and/or Björk, then we think you will enjoy Kimbra – her music reminds us of all those fierce ladies!“ Deutsch: „Wenn ihr Nina Simone, Florence and the Machine und/oder Björk mögt, dann denken wir, dass euch Kimbra gefallen wird – ihre Musik erinnert uns alle an diese scharfen Ladies! 2011 erschien das Debutalbum von Kimbra. Es ist zwar leider noch nicht in Europa erschieben, jedoch kann man sich hier wenigstens das wunderbare Musikvideo zu Settle Down anschauen. Das gesamte Album ist übrigens wirklich sehr, sehr hörenswert. [youtube…

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    Chilly Gonzales

    Über Gonzales (aka Chilli Gonzales) habe ich ja schon öfter hier berichtet. Gestern, auf dem Heimweg vom Urlaub im Auto habe ich auf FM4 erstmals mehr von Chilly Gonzales gehört. Seine Bekanntheit erlangte Gonzales durch Electro-Tracks mit satirisch angehauchtem Rapgesang, für die er sich selbst den Titel „The Worst MC“ („der schlechteste MC“) verlieh. Ein im Jahr 2004 erschienenes Album Solo Piano mit ernsthaften, zwischen Klassik und Jazz angesiedelten Klavierstücken wurde von der Musikkritik mit großem Lob aufgenommen. Mit diesen Stücken trat er 2007 auch auf dem Glenn-Gould-Festival in Berlin auf, benannt nach dem legendären Bach-Interpreten Glenn Gould. 2007 arbeitete er auch mit dem kanadischen Hip Hop-Produzenten und Rapper Socalled…

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    SomaFM – covering the Space Shuttle STS-132 mission

    Bekannterweise wird das Space Shuttle Programm der NASA Ende dieses Jahre endgültig eingestellt. STS-132 ist die vorvorletzte Mission, für das Space Shuttle Atlantis bedeutet sie den letzten Flug ins All. SomaFM begleitet die Mission über die gesamte Dauer von 12 Tagen live. DJ Rusty Hodge hat dazu ein Musikprogramm gestaltet welches von vom Funkverkehr, der gerade zwischen dem Shuttle und Huston Control abgewickelt wird, begleitet wird. Ein interessantes musikalisches Experiment welches hier mitgehört werden kann. Direkter Link zum Livestream. Rusty´s Twitter Updates vom Kennedy Space Center.

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    Hassan Annouri – International

    Da kommt etwas interessantes aus Deutschland uns zu. Hassan Annouri, bekannt durch seine bisherige Zusammenarbeit mit Größen wie Cassandra Steen, Afrob, Sido & Harris, Joy Denalane, Dr. Dre und DJ Tomekk wagt sich an sein erstes Soloalbum. “International” steht ab kommender Woche als CD und online zum Kauf bereit. Die Mischung von Hip-Hop und Soul sowie Pop mit sensiblen Texten gefällt mir nach dem anhören der ersten Beats recht gut. Bin schon auf das Album als Gesamtwerk gespannt. Dieses YouTube Video lässt einen ein wenig hinter die Kulissen von Hassans Studio und Arbeitsstil blicken. Mehr Auswahl gibt es auf der YouTube Site von Hassan zu sehen und hören.

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    Grace Jones – Hurricane

    Sie ist zurück! Zurück als Performerin, Sängerin und auch als eingelöstes Versprechen – Versprechen auf Pop ohne die Gefahr von drastischen Aktieneinbrüchen, da die Protagonistin noch im Teenageralter ist oder selbiges gerade nachholen muss. Dass wir es dabei mit einer im System Pop eigentlich viel zu alten Person zu tun haben, 60 ist sie wohl, macht die Sache noch spannender.Man erinnert sich: “Bulletproof Heart”, das letzte Album der im Mai 1948 in Jamaika geborenen Sängerin, erschien 1989. Weltgeschichtlich betrachtet bedeutet das: In den 19 Jahren ihrer Abwesenheit vereinten sich Ost- und Westdeutschland, vernetzte sich die Welt mit Mobilfunk und Internet, es gab Techno, Kriege und Klimawandel, und das System Pop…

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    Madonna – Hard Candy

    Das elfte Studioalbum von Madonna zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine Reihe bekannter Musiker auf dieser CD vereinen konnte. Madonna arbeitete für dieses Album mit Timbaland, Justin Timberlake und Pharrell Williams (The Neptunes) zusammen. Außerdem sind Nate „Danja“ Hills und Kanye West am Album beteiligt. Madonna 2008 bedeutet: Urban und retro auf der Höhe der Zeit inklusive der gewohnt astreinen Poprefrains. Als zukunftweisendes Album geht “Hard Candy” trotzdem nicht durch. Besser als die meisten anderen Popalben ist dieses Album aber allemal.