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Praxis im Winter mit dem Hyundai Ioniq Elektro

Nach mehreren Schneestürmen und längeren Temperaturperioden unter 0 Grad Celsius ist es Zeit für ein weiteres Update. Wie erhofft schlägt sich der Hyundai Ioniq Elektro auch unter diesen Wetterbedingungen prima. Eine realistische Reichweite von rund 175 Kilometern bei voller Batterieladung bedeutet einen Einbruch von rund 30 Kilometern gegenüber der wärmeren Jahreszeit. Das sind etwas mehr als 15% weniger Reichweite als im Sommer, damit kann ich sehr gut leben.

Eine Kleinigkeit ist mir unlängst bei völlig zugeschneiter Motorhaube und Vorderseite aufgefallen: Die Funktion des Spurhalteassistenten und des Abstandsregeltempomaten wurde deaktiviert, dies wurde auch sofort deutlich am Armaturenbrett angezeigt. Ich vermute, dass in dieser Zeit auch die autonome Notbremse nicht funktioniert hätte, funktioniert sie doch ebenfalls über Messung der Distanz zum vorderen Auto. Nach wenigen Minuten auf der Bundesstraße haben sich die Assistenten wieder als betriebsbereit gemeldet und der tote-Winkel-Assistent war, soweit ich es beurteilen konnte, die gesamte Zeit über verfügbar. 

Von den Fahreigenschaften macht der Ioniq auch bei Schnee und Glätte keine Probleme. Natürlich muss man, wie auch bei einem Auto mit Verbrennungsmotor, beim beschleunigen und beim bremsen des Autos entsprechend vorsichtiger agieren. Aber das hat mit der Technologie des Antriebsmotors nichts zu tun.

Und ich weiß es Tag für Tag zu schätzen, dass mich der Ioniq werktags jeden Morgen um 06:30 wohltemperiert einsteigen lässt. Etwaige Schnee- und Eisreste auf den Scheiben lassen sich dadurch auch ruckzuck abbürsten.

Fazit nach knapp 18.000 Kilometern: Der Hyundai Ioniq Elektro ist absolut allwettertauglich und stellt meine bisher beste Auto-Kaufentscheidung dar.