Gilles Peterson in Brazil Podcast

Latin

DJ Gilles Peterson und Brahma Bier veröffentlichen eine Serie von sechs Podcasts.Diese werden Interviews mit einigen der bekanntesten brazilianischen Musikern enthalten. Und natürlich gibt es viele tolle brasilianische Titel zu hören. Ich habe mir gerade den ersten Podcast dieser Serie heruntergeladen und bin begeistert. Eine Reihe mir völlig unbekannter Interpreten geben sich ein Stelldichlein. Peterson, bekannt als großer Liebhaber brasilianscher Musik zeigt übrigens auch auf seiner neuen CD „Back To Brazil“ was es neues in Sao Paulo´s Underground Szene gibt. Mehr über das neue Album sobald ich es habe. Auf dieses neue Album freue ich mich auf jeden Fall schon sehr!

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Prince – 3121

Funk

Prince Rogers Nelson hat sich nach einiger Zeit wieder zurückgemeldet. Er geht mit „3121“ einen Schritt zurück und taucht soundmäßig ganz tief in die Achtziger ein. Stilistisch streift er dabei sein eigenes Schaffen, lässt die E-Gitarren aber meistens außen vor und verlagert die Songs dafür mehr in Richtung Funk und R&B. Geändert hat sich einiges im Vergleich zu den wilden 80ern. Songtitel wie „Beautiful Love And Blessed“ sprechen für sich. Da zelebriert der Mann, der einst in G-Strings auftrat und auf der Bühne nonstop den Geschlechtsakt simulierte gemütliche und anspruchsvolle Hintergrundmusik. Gießt ein wenig Pop-Sirup in seine Endorphin-Maschine und greift ansonsten in Rock-Nummern wie „Fury“ auf erprobte Rezepte zurück. Die mit ihrem 47-jährigen Idol gealterten Fans (so wie ich) muss das nicht stören: Auch Revolutionäre bleiben nicht ewig jung.

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Kayne West – Late Registration

Hip Hop

Kanye Omari West kann unzweifeldhaft zu den besten Musikern und Produzenten des Hip-Hop gezählt werden. Das Time Magazine wählte den 28-jährigen jüngst unter die 100 einflussreichsten und wichtigsten Persönlichkeiten. Mit Late Registration aus dem vergangenen Jahr gelingt ihm wieder einmal die Gratwanderung zwischen Anspruch und Kommerz. Insgesamt ist dieses Album ein gefundendes Fressen für alle die, die von 0815 HipHop genug haben. „Back to the Roots“ heisst es hier. Mit „Late Registration“ schraubt Kanye West die Maßstäbe des HipHop-Genres auf jeden Fall höher.

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Return of the Brecker Brothers

History

Im Rahmen des Wiener Jazzfestes im Jahr 1992 hatte ich die Gelegenheit ein wirklich unvergessliches Konzert der Brüder Michael und Randy Brecker im Volkstheater (und danach sogar im Kaffeehaus vis-a-vis vom Volkstheater) zu erleben. Was mir auffiel und auch auf dem Album Return of the Brecker Brothers auffällt ist die Vielfalt an Musikrichtungen die hier zusammengeführt wurde. Michael und Randy kompilieren aus Salsa, Bop, Rock, Reggae, HipHop und Funk ihre eigene Mixtur. Ein insgesamt nicht ganz leicht hörbares aber trotzdem einprägsames Album.

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Jazzanova – Blue Note Trip 5

Nu Jazz

Über Jazzanova habe ich ja bereits in dem Artikel über das Album Kings of Jazz ein wenig geschrieben. Ihr neuester Streich Blue Note Trip 5 beweist mir jedenfalls, dass sie sich in den Archiven des legendären Jazz-Labes Blue Note so richtig wohlfühlen.Auf der ersten CD dieses Doppelalbums mit den Titel „Scrambled“ haben Jazzanova feine chillige Songs geschmeidig zusammengerührt und auf „Mashed“, der zweiten CD, geht der gestampfte Dancefloor-Jazz-Groove schon ein wenig mehr nach vorne, bleibt aber insgesamt entspannt. Eine große Überraschung für Kenner ist bestimmt Grant Greens „Hurt So Bad“, das auch die eingängige Basis zu Etienne de Crecys French-House-Klassiker „Prix Choc“ auf der ersten Superdiscount-Platte bildete.

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all-about-jazz

Jazz

Eine sehr umfangreiche Website mit zahlreichen Reviews, Analysen, Empfehlungen und einem nahezu vollständigen Verzeichnis aller Jazzmusizker ist all-about-jazz. Ich besuche diese Site regelmäßig um mich über Neuheiten aus den Bereichen Jazz und Latin-Jazz zu erkundigen. AAJ bietet auch drei verschiedene RSS Feeds: CD-Reviews, Articles und General News.

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DEEPHOUSEPAGE.com

Deep House

Eine große Anzahl Stories, Interviews und ein eigenes Forum gibt es auf der Website DEEPHOUSEPAGE.com. Erfreulicherweise finden finden sich dort unzählige Musiktitel zum kostenlosen herunterladen. Als bekennender Switcher zwischen „ernster“ und „kommerzieller“ Musik finde ich dort auf jeden Fall eine gute Quelle für weitere kostenlose und legale Musikdownloads.

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The Crusaders – Street Life

History

Dieses Album aus dem Jahr 1979 ist nach wie vor einer meiner absoluten Fovoriten. Allein das Titellied (in der Originallänge von 11:18 Minuten) lohnt den Kauf. Randy Crawford, Joe Sample und Will Jennings at their best. Auch die anderen Titel sind Kompositionen, die sich gut zu jeder Gelegebheit hören lassen. Mehr Informationen über die die Crusaders gibt es hier zu lesen.

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Podcasts en masse

Podcast

Der Begriff „podcasting“ (eingedeutscht: „podcasten“) leitet sich ab vom englischen Wort „broadcasting“ (zu deutsch: „Senden“ o.a. „Rundfunk“) und dem Namen des weit verbreiteten MP3-Players iPod. Viele Podcaster halten das Medium für eine Weiterentwicklung des herkömmlichen Radios.

Anstatt sich nach dem Sender zu richten, kann man selbst entscheiden, wann man etwas hören möchte. Zurückspulen, weil man kurz nicht aufgepasst hat, geht genauso wie das Überspringen eines Songs, der einem überhaupt nicht gefällt. Durch mobile Endgeräte hat man die Wahl, wo man eine Show hören möchte. Und auch bei der Wahl was man hören möchte hat man im Vergleich zur doch relativ eingeschränkten Anzahl an Radiosendern eine sehr viel größere Auswahl. Die Sendungen kann man sich dann zu Hause auf seinem Rechner oder unterwegs auf seinem MP3 Player anhören.

Eine wirklich gute Einstiegsadresse mit einer Unzahl angebotener Pods stellt podster.de dar. Es gibt dort auch eine große Anzahl von Pods mit Jazz zum Inhalt. Ich selbst höre regelmäßig eine große Anzahl von Pods (nicht nur Musik, sondern auch Nachrichten und journalistische Artikel) während meiner Bahnfahrt ins Büro und zurück, ich finde dieses Medium wirklich sehr praktischl.

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Round Midnight

History

Der Film Round Midnight hat meinen Zugang zum Jazz ganz sicherlich wesentlich „erleichtet“. Er beschreibt die letzten Lebensmonate der fiktiven Jazzlegende „Dale Turner“, tatsächlich gemeint war Lester Young.

Dexter Gordon spielt Tale Turner auf wirklich eindrucksvolle Weise und die ruhige Atmosphäre in der sich der Hauptdarsteller letztendlich zu Tode bringt ging mir damals wirklich ans Herz. Der Film ist eine Liebeserklärung an den Jazz und dessen Clubszene im Europa der fünziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Ich bin mir nicht sicher, ob es die CD überhaupt noch gibt, der Erwerb der DVD empfiehlt sich für Freunde des Jazz aber auf jeden Fall auch.

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