Klimawandel ungebremst – Die Welt im Jahr 2050

Klimakatastrophe

Die EU-Staats und Regierungschefs konnten sich gestern bei ihrem Gipfel in Brüssel gestern nicht auf das Ziel der CO2-Neutralität bis 2050 einigen. Es gab dafür keine Einstimmigkeit. Blockiert hatten vor allem Polen, Ungarn, Tschechien und Estland. Dieser verlinkte Text basiert auf Daten und Projektionen des Deutschen Entwicklungsdienstes, der Vereinten Nationen, der Internationalen Organisation für Migration, des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung.

https://www.dw.com/de/klimawandel-ungebremst-die-welt-im-jahre-2050/a-5850876

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Apple Pay endlich auch mit Revolut

Allgemein

Der iPhone-Bezahldienst Apple Pay ist vier Jahre nach dem Start in den USA nun auch in Österreich verfügbar. Mit Apple Pay kann man im Geschäft mit dem iPhone oder der Apple Watch wie mit einer Kredit- oder Bankomatkarte über NFC-Funk (Near Field Communication) kontaktlos bezahlen. Dazu muss das Gerät lediglich zum Kartenleser gehalten werden, eine PIN-Eingabe ist nicht nötig.

Mich freut, dass nun auch Revolut im Kreis der Anbieter in Österreich ist. Somit steht einer weltweiten Nutzung von Apple Pay durch mich nichts mehr im Weg.

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Passend zur Zeit: My Borders Joyfence

Gesellschaft

„My Border’s Joy Fence“ wirkt echt, das „Produkt“ scheint in Zeiten wie diesen durchaus real. Michael Kranz’ Kunstprojekt wirbt jedoch nicht für ein privates Sicherheitssystem, das vor Ausländern, Bettlern und Andersdenkenden schützt, sondern für mehr Menschlichkeit.

Die Täuschung ist so echt, dass der „Order-Button“ auf der Website für das Fake-Produkt immer wieder gedrückt wird: „Wie viele wirklich denken, dass das Produkt existiert, weiß ich natürlich nicht. Aber wenn man sich die Kommentare auf der Facebook-Seite ansieht, weiß man, dass der Film polarisiert“, so der Künstler. Nähere Infos über dieses Projekt gibt es auf https://www.orderyourborder.com

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30.000 Kilometer Service – erfreuliche Kostenbilanz

Elektroauto

Unglaublich rasch ist die Zeit vergangen, in rund 11 Monaten bin ich mit meinem Hyundai IONIQ Elektro 30.000 Kilometer gefahren. 110 Kilometer täglich ins Büro, dazwischen einige Ausflüge und Dienstreisen – und schon war diese beachtliche Kilometerleistung erreicht.

Zufrieden wie am ersten Tag

Umso spannender war deswegen die Frage nach den Kosten bis heute. Zum Service ist nicht viel zu sagen: 97 Euro inkl. Steuer hat mich das 30.000 Kilometerservice gekostet. 74 Euro inkl. Steuer hat der Wechsel der Bremsflüssigkeit gekostet. Mehr war nicht.

Wenn ich von einem durchschnittlichen Preis von 20 Eurocent pro Kilowattstunde ausgehe (oftmals lade ich jedoch gratis) komme ich auf rund 5,60 Euro Kosten für eine volle Batterieladung. Mein IONIQ Elektro fährt damit je nach Temperatur zwischen 180 und 220 Kilometer. Ergibt also bei durchschnittlich 200 Kilometer Reichweite mit dieser Milchmädchenrechnung aufgerundet rund 3 Eurocent pro Kilometer oder rund 3 Euro pro 100 Kilometer. Ich habe also (aufgerundet) rund 900 Euro Stromkosten für 30.000 Kilometer mit meinem IONIQ Elektro bezahlt.

Rechne ich die reinen Spritkosten für meinen Ford S-Max Diesel dagegen komme ich dort auf folgende Kosten. Bei einem optimistischen Preis von 1,20 Euro pro Liter und einem Verbrauch von 5 Liter auf 100 Kilometer komme ich auf Kosten in der Höhe von mindestens 1.800 Euro Dieselkosten für 30.000 Kilometer mit meinem Ford S-Max Diesel. Ölwechsel, aufwändigeres Service etc. sind hier jedoch noch gar nicht berücksichtigt.

Dass es jetzt wieder zu massivem Lobbying der Autoindustrie gegen Elektromobilität kommt verwundert nicht, zweifelsohne wird der Wandel zu nachhaltiger Mobilität viele Arbeitsplätze kosten, vor allem aber auch den Aktienwert vieler etablierter Autobauer einbrechen lassen. Dass jetzt wieder Studien mit massiven Falschinformationen veröffentlicht werden ärgert mich. Aber auch mit Fake-Studien wird man den Untergang der fossilen Verbrennungsmotoren nicht aufhalten können.

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Foto eines Schwarzen Lochs

Astronomie

Weltraumstories wie Interstellar faszinieren und inspirieren mich. SciFi Lektüre verschlinge ich förmlich, das Thema Weltall begeistert mich immer wieder. Doch was bedeutet schon Fiktion wenn die Realität einen einholt. Heute wurde das erste echte Bild eines schwarzen Lochs präsentiert. Es liegt im Zentrum der Galaxie Messier 87 und ist rund 55 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Mit einer Masse von 6,5 Milliarden Sonnen kann man es ohne Übertreibung als groß bezeichnen.

Das erste echte Bild eines schwarzen Lochs

Der schwarze Bereich innerhalb des „Feuerrings“ ist das schwarze Loch, der strahlende Ring der „Ereignishorizont“. Das ist Licht, das „um das schwarze Loch herum“ strahlt. Weil ein schwarzes Loch Bekannterweise sogar Licht einfängt.

Beim heutigen Lifestream von Harald Lesch wurde die Auflösung, in der dieses Bild gemacht folgendermaßen beschrieben: Man stelle sich eine Zeitung in New York vor, welche man aus München lesen kann. Nicht nur das, man kann sogar den Punkt auf einen „i“ erkennen. Und so aufwändig war es dieses erste Bild des schwarzen Lochs zu erstellen. Gelungen ist dies mit dem Event Horizon Telescope Project und starker Beteiligung europäischer Wissenschafter. Projekte wie dieses zeigen mir was alles möglich wäre, wenn die Menschheit gemeinsam an einem Strang ziehen würde ….

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EVNotiPi PlugnPlay

Elektroauto

Aus Deutschland kommt eine neue tolle Lösung, mit der es möglich ist den aktuellen Ladevorgang und weitere Parameter des Hyundai IONIQ und Kona komfortabel auszulesen und über das Internet mit einer App (Android) oder einer Webapps (iOS) anzuzeigen. Zustätzlich bieten die Apps die Möglichkeit z.B. per Push Notification zu benachrichtigen wenn der Ladevorgang abgeschlossen aber auch wenn er abgebrochen wurde.

EVNotiPi PlugnPlay

Die kleine Box wird einfach an den ODB2 Port des Autos angesteckt und mittels mitgeliefertem Klettband unsichtbar unter der Konsole befestigt.

EVNotiPi wird betriebsbereit geliefert, benötigt wird lediglich eine eigene Sim Karte mit entsprechendem Datenvolumen je nach Nutzung. Die Ersteinrichtung ist laut Hersteller in 5 Minuten erledigt.

Es ist kein manueller Eingriff im Betrieb nötig. EVNotPi PlugnPlay startet automatisch mit beginnender Ladung oder eingeschaltetem Fahrzeug und schaltet sich selbst wieder ab.

Im Lieferumfang enthalten ist die EVNotiPi PlugnPlay Box, ein LTE Stick welcher an die Box angesteckt wird (SIM Karte ist nicht dabei), die Installationsanleitung und das Klettband zur Befestigung. Hier noch einmal die Funktionen auf einen Blick:

  • Übertragung der Werte (SoC, SoH, Ladegeschwindigkeit, Batterietemperatur, Batteriespannung, uvm..)
  • Direkte Integration in OpenWB für sämtliche SoC Features
  • Fernüberwachung per Weboberfläche
  • Fernüberwachung per Android APP (iOS in Development)
  • Benachrichtigung bei Ladeabbruch (per Android App, Pushover, Telegram oder E-Mail)
  • Benachrichtigung bei Ladezustand erreicht (per Android App, Pushover, Telegram oder E-Mail)
  • WLan Hotspot, z.B. für das Fahrzeug (ist nur aktiv wenn geladen wird oder das Fahrzeug an ist)

EVNotiPi PlugnPlay kann hier direkt beim Hersteller um rund 299 Euro bezogen werden. Da die Box in Kleinserie gefertigt wird ist mit 6-8 Wochen Lieferzeit zu rechnen. Electric Dave hat sich das System auch schon angesehen und hier in einem kurzen Video seine Erfahrungen damit zusammengefasst.

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Vergleichen und gleichsetzen sind unterschiedliche Begriffe

Allgemein

Der großartige österreichische Schriftsteller Michael Köhlmeier argumentiert präzise und klar, dass die Barbarei immer in kleinen Schritten kommt. Die Lehren aus der Geschichte mahnt Köhlmeier auch bei menschenverachtenden Äußerungen türkisblauer Politiker gegen Flüchtlinge ein. Vergleichen und gleichsetzen sind nicht ident, die „Nazikeule“ und „Ausschwitzkeule“ sind unangemessene und unerträgliche Begriffe. Wo sonst wenn nicht in unserer Vergangenheit können wir über unsere Zukunft lernen? Wer sonst wenn nicht wir Menschen sind für die Untaten der Vergangenheit und Gegenwart verantwortlich. Warum Empathie und Mitglied die wichtigsten Säulen zivilisierter Gesellschaften sind bringt Köhlmeier brilliant auf den Punkt.

Hier gibt es die bemerkenswerte Rede zur hören, die Köhlmeier anläßlich einer Gedenkfeier in Mauthausen gehalten hat.

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Features der neuen IONIQ Firmware

Elektromobilität

Die seit kurzem erhältliche neue Firmware für den Hyundai IONIQ hat folgende neue Funktionen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

LIVE-Ladestationen (Suche in „near your position“, „near destination“, „near center“[einer Stadt], „near cursor“) mit Teilverfügbarkeitsanzeige und Filteroption nach Verbindungsart

LIVE-Parkplätze (Option: „off the road“ und „on the road“) mit Kostenanzeige

Anzeige von LIVE-Verzögerungen im Navi

Heizung: Nach den ersten Tests scheint sich die Heizung schneller zu erwärmen als die Vorgängerversionen. Beim Einschalten des Fahrzeugs wurden trotz „nur für den Fahrer“ sofort rund 700 Watt in die Heizung investiert. Nach 60 Sekunden waren es bereits 3,6kW. Wie sich diese Veränderung auswirkt, muss noch näher untersucht werden.

Bluetooth: Umschaltung zwischen verschiedenen Bluetooth-Geräten über Symbol möglich

Telefonie: Einschalten eines temporären Privatmodus möglich (Ausblenden aller synchronisierten Kontakte und Anruflisten)

Audioeinstellungen: neue Grafik für die Draufsicht, Anzeige von Fader- und Balancewerten (z.B. H-2 L-R)

Info aus dem internationalen IONIQ Forum.

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