Vergleichen und gleichsetzen sind unterschiedliche Begriffe

Allgemein

Der großartige österreichische Schriftsteller Michael Köhlmeier argumentiert präzise und klar, dass die Barbarei immer in kleinen Schritten kommt. Die Lehren aus der Geschichte mahnt Köhlmeier auch bei menschenverachtenden Äußerungen türkisblauer Politiker gegen Flüchtlinge ein. Vergleichen und gleichsetzen sind nicht ident, die „Nazikeule“ und „Ausschwitzkeule“ sind unangemessene und unerträgliche Begriffe. Wo sonst wenn nicht in unserer Vergangenheit können wir über unsere Zukunft lernen? Wer sonst wenn nicht wir Menschen sind für die Untaten der Vergangenheit und Gegenwart verantwortlich. Warum Empathie und Mitglied die wichtigsten Säulen zivilisierter Gesellschaften sind bringt Köhlmeier brilliant auf den Punkt.

Hier gibt es die bemerkenswerte Rede zur hören, die Köhlmeier anläßlich einer Gedenkfeier in Mauthausen gehalten hat.

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Features der neuen IONIQ Firmware

Elektromobilität

Die seit kurzem erhältliche neue Firmware für den Hyundai IONIQ hat folgende neue Funktionen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

LIVE-Ladestationen (Suche in „near your position“, „near destination“, „near center“[einer Stadt], „near cursor“) mit Teilverfügbarkeitsanzeige und Filteroption nach Verbindungsart

LIVE-Parkplätze (Option: „off the road“ und „on the road“) mit Kostenanzeige

Anzeige von LIVE-Verzögerungen im Navi

Heizung: Nach den ersten Tests scheint sich die Heizung schneller zu erwärmen als die Vorgängerversionen. Beim Einschalten des Fahrzeugs wurden trotz „nur für den Fahrer“ sofort rund 700 Watt in die Heizung investiert. Nach 60 Sekunden waren es bereits 3,6kW. Wie sich diese Veränderung auswirkt, muss noch näher untersucht werden.

Bluetooth: Umschaltung zwischen verschiedenen Bluetooth-Geräten über Symbol möglich

Telefonie: Einschalten eines temporären Privatmodus möglich (Ausblenden aller synchronisierten Kontakte und Anruflisten)

Audioeinstellungen: neue Grafik für die Draufsicht, Anzeige von Fader- und Balancewerten (z.B. H-2 L-R)

Info aus dem internationalen IONIQ Forum.

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Software und Kartenupdate für den Hyundai IONIQ Elektro

Elektroauto

Es gibt ein neues Update, das auch seit der vergangenen Woche bei Hyundai-Händlern vorhanden sein sollte. Da ich bei neuer Software bzw. neuen Features immer recht ungeduldig bin habe ich kurzerhand meinen IONIQ selbst aktualisiert. Die nachfolgende Anleitung erfolgt ohne Garantie, für etwaige Schäden übernehme ich keine Haftung.

  • Als erstes gilt es die entsprechend aktuellen Versionen der Autofirmware und das aktuellste Kartenmaterial herzunterzuladen. Hier auf Goingelectric wird man fündig wenn man die Software. und das Kartenmaterial selbst herunterladen will.
  • Als zweiten Schritt entpackt man das RAR Image der Firmware (hat bei mir den Dateinamen Hyundai_EU_All_Software_2019-1.2.rar gehabt) auf eine mit FAT32 formatierte SD-Karte. Ich habe dazu kurzerhand die im Ioniq vorhandene SD Karte genommen.
Hier kann man den SD-Karten Slot öffnen und die vorhandene Karte entnehmen

Danach habe ich die SD-Karte neu formatiert und danach den Inhalt der RAR Datei darauf kopiert.

  • Der dritte Schritt ist einfach: SD Karte in den Slot des IONIQ stecken und den Aufforderungen der Benutzerführung folgen:
Update auf eigene Gefahr

In weiterer Folge startet der Bordcomputer des Ioniq mehrere Male. Einfach abwarten bis das Update durchgelaufen ist.

  • Danach habe ich die SD-Karte wieder aus dem IONIQ entnommen, neu als FAT32 (ExtFAT) formatiert und das zuvor herunterleladene RAR Archiv mit dem aktuellen Kartenmaterial (bei mir war das Hyundai_Gen5.0_LGE_Map_2019-1.rar) darauf extrahiert.
  • Sobald die Kartendaten auf der SD-Karte sind kann diese wieder in den IONIQ SD Slot gesteckt werden, dort bleibt sie auch weil der Ioniq die Navigationsdaten direkt von der SD-Karte liest.

Danach sollte auf dem IONIQ Elektro dann folgende Software und Kartenversion zur Verfügung stehen:

Abschließend möchte ich noch einmal festhalten, dass das Update bei mir völlig problemlos durchgelaufen ist. Ich möchte aber nochmal betonen, dass ich keine Haftung übernehme falls es zu einem Defekt führt! Als sehr gute und von mir regelmäßig frequentierte Informationsquelle hat sich das IONIQ Forum auf Goingelectric.de bewährt, dort wird auch über das aktuelle Update fleißig geschrieben.

Über etwaige neue Features der neuen Softwarekomponenten werde ich in der nächsten Zeit berichten 🙂

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Neues MacBook Pro bestellt

Allgemein

Apple-Produkte sind zu teuer, werden generell überbewertet und ihre Produktion ist unmenschlich – aber sie sind so schick und so hübsch und überhaupt so einfach zu bedienen! Mit diesen Vorurteilen ist man als Nutzer von Apple Geräten eigentlich permanent konfrontiert. Dass sich dahinter natürlich auch ein Körnchen Wahrheit verbirgt ist nicht zu leugnen. Tatsache und Ergebnis vieler Befragungen und Bewertungen ist jedenfalls, das die Produkte von Apple absolut zu den qualitativ hochwertigsten ihrer Art gehören.

Green IT wird von allen großen Herstellern berücksichtigt – Apple gibt sich aber nachweislich sehr große Mühe und lässt sich diesbezüglich auch von Greenpeace und anderen unabhängigen Organisationen prüfen. Klar, 100% umweltfreundlich werden IT-Komponenten jedoch nie werden. Und mit dem Datenschutz nimmt es Apple im Gegensatz zu vielen Mitbewerbern sehr ernst, man sieht Privacy als starkes Alleinstellungsmerkmal. Durchaus legitim, damit lässt sich jedenfalls auch argumentieren.

Zur Kaufentscheidung: Seit dem Jahr 2012 habe ich ein MacBook Air. Es unterstützt auch noch die aktuellsten Version von MacOS. Als tagtägliches „Arbeitspferd“ für einen heavy User wie mich kommt es nach mittlerweile 7 Jahren aber langsam in die Jahre. Aus diesem Grund habe ich mich für ein neues MacBook Pro mit 13″ Schirm entschieden. Warum kein neues MacBook Air? Dafür gibt es (für mich) mehrere Argumente:

  • Das MacBook Pro (1,37 kg) ist nur noch unwesentlich schwerer als das MacBook Air (1,2 5 kg)
  • Es stellt mit der neuen 2,3 GHz Quad‑Core CPU das Maximum an Performance zur Verfügung
  • Sein Retina Display mit True Tone (Echtzeitfarbanpassung an die Umwelt) Display ist unschlagbar
  • Es hat vier Thunderbolt 3 (USB‑C 3.1) Anschlüsse und ist damit maximal zukunftssicher
  • Preislich ist es fast mit einem in etwa gleich mit Speicher und SSD ausgestatteten MacBook Air vergleichbar

Das alles sind natürlich von mir willkürlich festgelegte Parameter. Ich habe jedoch abgewogen und festgestellt, dass mir dieses Modell vermutlich für die nächsten 10 Jahre, bis zu meinem Pensionsantritt ein leistungsfähiges Tool sein wird. 10 Jahre (von 2007 bis 2017) habe ich übrigens auch meinen letzten iMac gehabt. Dessen Nachfolgemodell mit 3,8 GHz Intel Core i5 wird mir garantiert wieder für 10 Jahre ein zuverlässiges Gerät am Arbeitsplatz zu Hause sein. Das sind meiner Ansicht nach Fakten, die sehr wohl das Thema Nachhaltigkeit berücksichtigen.


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Ich kehre Facebook den Rücken

Datenschutz

Liebe „Freundlinge“ auf Facebook. Es ist höchste Zeit für Veränderung! Schon seit längerem beschäftigen mich (nicht nur beruflich) die extrem negative Entwicklung von Facebook. Anfang des Jahres erschütterte der Skandal um die Datenweitergabe an Cambridge Analytica das Online-Netzwerk. Reaktionen aus dem Unternehmen blieben zunächst aus, halbherzige Entschuldigungen und Auftritte von Unternehmenschef Mark Zuckerberg vor dem US-Kongress und dem Europäischen Parlament machten es nicht besser. In Brüssel flüchtete Zuckerberg gar vor den kritischen Fragen der EU-Parlamentarier und stellte sich erst gar nicht den Fragen.

Die Umsetzung der gesetzlichen Änderungen, bedingt durch durch die europäische Datenschutzgrundverordnung wurden von Facebook dazu mißbraucht, um europäischen Nutzern die Gesichtserkennung ohne viel Aufhebens unterzujubeln. Und dann stellt sich noch heraus, dass Facebook-Apps für Android jahrelang Telefonanrufe und Kurznachrichten ihrer Nutzer protokollierten.

Diesen Herbst wurde bekannt, dass eine Sicherheitslücke bei Facebook den Zugriff auf Daten von rund 30 Millionen Nutzern ermöglichte. Erst in den letzten Tagen stellte sich heraus, dass Facebook auf auf die private Nachrichten von Facebook-Nutzern zugreifen konnte. Facebook musste eingestehen, mittels untergriffiger PR-Stragegien die Millionen kosteten Kritiker wie den Investor George Soros zu diskreditieren.

Seit dem größten Datenleck in der Geschichte des Unternehmens sackt die Facebook-Aktie ab, Aktionäre verklagen das Soziale Netzwerk. Laut Klageschrift habe Facebook sachlich falsche und irreführende Aussagen zur Firmenpolitik gemacht. Das Netzwerk hätte mitteilen müssen, dass Dritte Zugriff auf Millionen Daten erhalten haben. Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC hat nun laut der Washington Post Ermittlungen eingeleitet: Geklärt werden soll, ob Facebook die Daten tatsächlich selbst an Cambridge Analytica herausgegeben hat oder die Daten „nur gestohlen“ wurden wie Facebook behauptet.

Dass hunderte russische Trollfabriken im Zuge des Präsidentenwahlkampfs in den USA massiv Wählermanipulation betrieben haben, dass zuletzt der brasilianische Wahlkampf durch massiven Einsatz von manipulativen Nachrichten auf WhatsApp geschlagen wurde, dass der BREXIT zu einem erheblichen Teil auch mit Unterstützung von manipulativen Algorithmen auf Facebook erwirkt wurde zeigt, wie gefährlich dieses Massenmedium mittlerweile sein kann. Von der offenen Verbreitung von Hassbotschaften auch in der österreichischen Innenpolitik möchte ich gar nicht im Detail schreiben.

Ich bin sicher, dass ich etliche weitere Skandale in dieser kurzen Übersicht vergessen habe ….

Auch der WhatsApp-Mitbegründer Brian Acton schreibt auf Twitter: „It is time. #deletefacebook.“ Damit ruft er Facebook-Nutzer dazu auf, ihre Konten zu löschen – und etliche User pflichten ihm unter dem Hashtag #deletefacebook bei. Wer es noch nicht weiß: Der Messenger-Dienst WhatsApp gehört seit 2014 auch zu Facebook. Brian Acton arbeitete noch bis Herbst 2017 für das Unternehmen, mittlerweile ist er ausgeschieden und widmet sich verstärkt der Messenger-Alternative Signal. Am Rande erwähnt: Signal stellt eine sehr gute und datenschutzfreundliche Alternative zu WhatsApp dar. Ich nutze die App seit 2 Jahren und bin damit sehr zufrieden.

Wer will kann hier feststellen, wie sehr er bzw. seine Privatsphäre ausgehorcht wird: https://mewe.com/challenge

Was tun? Ich kann mich, da ich einige Seiten auf Facebook administriere, leider nicht so einfach abmelden. Ich habe mich daher entschlossen ab sofort und bis auf weiteres mein Facebook Konto nicht mehr privat zu verwenden. Sämtliche Benachrichtigungen sind deaktiviert und erreichen mich also nicht mehr. Ich vermeide es mein WhatsApp Konto zu verwenden, wann immer es möglich ist setze ich auf iMessage und Signal.

Hier findet sich eine übersichtliche Anleitung wie man sein Facebook Konto deaktivieren bzw. löschen kann.

Alternativ dazu bin ich und auch schon zwei Dutzend „Freundlinge“ von Facebook jetzt aktiv auf MeWe präsent. In den letzten Tagen hab ich die Vorzüge dieses datenschutzfreundlichen Social Media Netzwerks schon zusammengefasst. Und ich würde mich sehr freuen Euch dort zu treffen. Weil Privacy is #Not4Sale

Hier findet Ihr mich auf MeWe: https://mewe.com/i/michaelmrak

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Einigen Fakten zu MeWe

Allgemein

Im Dezember 2018 wurde MeWe als Nr. 1 im Bereich trending Social Apps im Google Play Store eingestuft. Die Social-Media-Plattform wächst täglich um 30.000 neue Mitglieder, und ihr jährliches Wachstum von 300 Prozent ist vollständig organisch – das Unternehmen schaltet (derzeit noch) keine Werbung. Nicht personalisierte Werbung wird es früher oder später geben müssen.

MeWe wird vom Erfinder des Webs, Sir Tim Berners-Lee, beraten und sein CEO, Mark Weinstein, ist ein führender Datenschutzexperte und Pionier der sozialen Medien. Hier ein Interview mit ihm vom vergangenen Mai:

Das schnelle Wachstum von MeWe ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen: Gegenreaktion gegen die weit verbreitete Zensur, permanente Datenschutzverletzungen und Menschenrechtsverletzungen bei Facebook, die angekündigte Schließung von Google+ und die jüngsten Richtlinienänderungen bei Tumblr.

Die Mitglieder sind durch die „Privacy Bill of Rights“ des Unternehmens geschützt, die die vollständige Kontrolle über das, was sie teilen, und das vollständige Eigentum an ihren Inhalten und Daten gewährleisten soll. MeWes Nutzungsbedingungen (bitte lesen, das ist ausgezeichnete Transparenz) definieren klar und transparent die Regeln und Rechte der Benutzer auf der Plattform. MeWe wird gemäß den Betreibern „free forever“ mit einem robusten Freemium-Erlösmodell bleiben und generiert schon heute Unternehmensumsätze aus MeWePRO, der kommerziellen Variante der Plattform für die innerbetriebliche Unternehmensnutzung.

(Noch) keine Werbung. Keine Spyware. Kein BS. Mitglieder sind #Not4Sale. MeWe hat alle Social Media Funktionen, die benötigt werden, um sich mit Freunden, Familie und Gleichgesinnten zu verbinden. Zu den Funktionen gehören MeWePages (kostenpflichtig), private und offene Gruppen, verschwindende Inhalte, benutzerdefinierte Kamera mit GIF-Erstellung, Live-Sprach- und Live-Videofunktionen, Sprachnachrichten der nächsten Generation, geheimer Chat Verschlüsselung (kostenpflichtig), persönliche Social Cloud (bis 8GB gratis, darüber hinaus kostenpflichtig), benutzerdefinierte Gruppenprofile und vieles mehr. MeWe ist in 10 Sprachen auf Android, iOS und für jeden Browser verfügbar. Umfangreiche FAQ beantworten zusätzlich noch wichtige Aspekte für die Nutzung von MeWe.

Mich findet man hier auf MeWe: https://mewe.com/i/michaelmrak

Nutzung von Social Media – Entwicklung seit 2016

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Die Kommentarfunktionen sind jetzt aktiviert

Datenschutz

Lange habe ich, besonderes weil es sehr schwer ist die Standard-Kommentarfunktion spamfrei zu halten, auf meinem Blog keine Kommentare zu den einzelnen Postings. zugelassen. Ich habe mich jetzt aber doch entschlossen Kommentare zu ermöglichen. Und zwar über über Disqus.

Was ist Disqus? Die meisten von Euch sind sicher schon irgendwann damit in Berührung gekommen, werden doch bei vielen populäre Blogs und Medien die Kommentarfunktionen über diesen Anbieters gehostet. Disqus ist ein Kommentarsystem, das sich in bestehende Blogs und Webseiten einbinden lässt. Das Kommentarsystem wird dabei bei Bedarf ebenso wie die abgegebenen Kommentare von US-amerikanischen Servern auf den Rechner geladen bzw. abgegebene Kommentare werden auch dort gespeichert. Disqus ist in San Francisco beheimatet, von wo aus das System seit 2007 entwickelt und fortlaufend verbessert wird.

Es gibt viele Gründe, warum Disqus in letzter Zeit solch große Verbreitung erlangt hat:

  • Leser können ein Disqus-Konto erstellen oder sich mit einem bestehenden Facebook-, Twitter- oder Google-Account einloggen. Da Disqus mittlerweile sehr weit verbreitet ist, müssen diese Daten nicht wie üblich auf jedem Blog einzeln angegeben werden. Einmaliges Angeben der Daten reicht, sodass Leser normalerweise sofort drauf los kommentieren können.
  • Ein weiterer Vorteil ist die konsistente Bedienung. Disqus sieht (fast) überall gleich aus. Wer es einmal benutzt hat, findet sich auf allen Seiten damit zurecht. Zwar gibt es verschiedene Disqus-Designs, auf den meisten Seiten wird jedoch das Standarddesign verwendet.
  • Das war ein wichtiges Argument für mich! Die Betreiber von Blogs müssen keine Angst vor automatisierten Spam-Nachrichten haben. Spam scheint effektiv gefiltert zu werden bzw. aufgrund der Tatsache, dass das Formular mit JavaScript nachgeladen wird, ist Disqus von vornherein nicht so interessant für Spam-Bots.
  • Kommentare werden via JavaScript direkt auf die Rechner der Besucher geladen. Die Server der Betreiber der Seite werden somit möglicherweise etwas weniger stark belastet. Auch werden Leser über neue Kommentare benachrichtigt, ohne dass es notwendig ist, die Seite neu zu laden. Bei Bedarf werden neue Kommentare via Ajax nachgeladen.
  • Disqus bietet von Haus aus einige Funktionen, die zum Beispiel Kommentarformulare verschiedener Blogprogramme nicht mitbringen. So können Kommentare positiv oder negativ bewertet oder auch auf diversen sozialen Netzwerk geteilt werden.
  • Seit einiger Zeit werden die Kommentare von Disqus nicht mehr ausschließlich bei Disqus selbst gespeichert, sondern können zusätzlich in der Datenbank des jeweiligen Blogs hinterlegt werden. Dies hat den Vorteil, dass auch Seitenbetreiber selbst im Besitz der Kommentare bleiben, was bei einem Wechsel weg von Disqus natürlich recht praktisch ist.
  • Da Disqus via HTML und JavaScript eingebunden wird, ist es nicht zwingend notwendig, dass der Webserver PHP oder MySQL unterstützt. Das ist dann zum Beispiel für Blogger praktisch, die eine Software wie Octopress verwenden oder überhaupt auf statische Seiten setzen.

Wissen sollte man, dass IP-Adresse und Kommentare auf Servern in den USA gespeichert und unterliegen damit dort den gesetzlichen Datenschutzbestimmungen. Dies ist problematisch wenn man alte Kommentare zu Disqus übersiedelt. Alte Kommentare müssen dabei in die USA gesendet werden. Da die Kommentatoren zur Zeit des Kommentierens aber nicht wissen konnten, dass ihre persönlichen Daten (E-Mail-Adresse, IP-Adresse, Inhalt) in ferner Zukunft mal in die USA gesendet werden, könnte der Umzug für den Blogger rechtliche Folgen haben. Da hilft es auch nichts, wenn nachträglich ein Hinweis ins Impressum geschrieben wird. Über so einen Umzug sollte also gründlich nachgedacht werden.

In meinem Fall hier ist dies jedoch nicht der Fall, es gab bis heute ja keine Kommentarfunktion und den entsprechenden Datenschutzhinweis habe ich natürlich in die Datenschutzerklärung dieses Blogs eingefügt. Ihr könnt also ab sofort auch unter die einzelnen Blogposts Anmerkungen schreiben und kommentieren. Wie seht Ihr Disqus?

Danke an Valentin für die gute Übersicht Pro / Kontra zu Diqus.

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MeWe, ein interessantes soziales Netzwerk

Allgemein

Bekannterweise fällt mit Google Plus im nächsten Jahr eine Social Media Plattform weg, die (im Vergleich zu Facebook) in Sachen Privacy nicht so extrem bedenklich ist. Mit MeWe gibt es seit rund 2 Jahren eine wirklich gute Alternative zu Facebook, welche durchaus einer näheren Betrachtung unterzogen werden sollte. Vielleicht ergibt sich hier ja die Möglichkeit der Datenkrake Facebook langsam den Rücken zu kehren.

MeWe ist ein soziales Netzwerk, welches keine Werbung anzeigt und keine Nutzerdaten weitergibt. MeWe kann über das Web oder über eine entsprechende App benutzt werden. Jeder Nutzer bekommt nach seiner Anmeldung 8 GB Cloud-Speicher für den Upload von Fotos und Videos. Weitere Social-Media-Features wie privater oder Gruppen-Chat, private und offene Gruppen, Live-Video und vieles mehr sind ebenso vorhanden.

Wer mehr Speicher als die kostenlosen 8 GB benötigt, kann sich für 4,99 Dollar pro Monat 50 GB zusätzlichen Speicher kaufen. Auch ein Secret Chat kann für 0,99 Dollar hinzugebucht werden. Weitere kostenpflichtige Möglichkeiten sind Custom Emojis für 1,09 Euro pro Paket oder MeWe Plus Seiten für 1,99 Dollar.

Im Web ist MeWe ähnlichen wie Facebook aufgebaut, so befinden sich am oberen Bildschirmrand folgende Tabs:

  • Zuhause
  • Chats
  • Gruppen
  • Seiten
  • Ereignisse
  • Suchfunktion
  • Benachrichtigungen
  • Profilbild

Mit Klick auf das eigene Profilbild oben rechts gelangt man zu seinem Profil, Kontakten, der eigenen Cloud, den Einstellungen, Feedback und zur Möglichkeit sich auszuloggen.

Im Profilbereich kann man den Heimatort, Beruf Unternehmen und diverse Infos von sich eingeben. Ebenfalls besteht hier die Möglichkeit, den persönlichen Link seiner eigenen MeWe-Seite über andere Social-Media-Kanäle zu teilen. Im Profil gibt man unter “Datenschutz und Teilen” an, ob das eigene Profil in MeWe-Search aufgenommen werden darf, ob anderen Kontakten erlaubt wird, den Kontakt zu sehen, oder ob von einem geteilte Beiträge weiter geteilt werden dürfen. In dieser Profilansicht sind alle eigenen bisherigen Beiträge chronologisch gelistet. Des Weiteren besteht hier der Zugriff auf die eigenen MeWe Kontakte, hochgeladene Fotos- und Videos sowie vorhandene eigene Gruppenmitgliedschaften. Mit vorhandenen Kontakten kann man hier direkt einen Chat starten.
Auch gibt es im Profil eine Status-Funktion, mit der man einen Statusbeitrag erstellen kann.

In den Einstellungen findet man die persönlichen Daten wie Passwort (verschlüsselt), E-Mail-Adresse, Zeitzone und Sprache. Weiterhin gelangt man hier zu den Datenschutzeinstellungen. Hier kann man angeben, für wen man sichtbar sein soll, wer einen kontaktieren darf, ob Kontakte mit dem eigenen Adressbuch synchronisiert werden sollen und ob geteilte Beiträge weitergeteilt werden dürfen.

Unter Benachrichtigung und Signale kann man auswählen, welche Benachrichtigungen gewünscht sind und ob diese mit oder ohne Ton angezeigt werden sollen.

Eine weitere Möglichkeit ist das Einstellen eines eigenen Feeds. Der Feed ist unterteilt in Home Feed, Private Beiträge und Gruppen. Hier gibt man an, dass neue Beiträge immer am Anfang des Feeds gezeigt werden, oder auch neue Kommentare am Anfang des Feeds stehen. Auch für Gruppen gibt es noch eine Extraeinstellungen für die Benachrichtigung.

Im Zuhause-Tab werden auf der linken Seite die aktuellen Kontakte sowie deren Chat-Verfügbarkeit (online ist , wer einen grüner Punkt dort stehen hat) angezeigt. Hier kann man auch Freunde zu MeWe einladen, indem man ihnen einen Link sendet. Oder man durchsucht MeWe nach passenden Gruppen für sich. Auf der rechten Seite finden sich eventuell vorhandene Gruppenbenachrichtigungen sowie Bilder, welche auf deiner Seite geteilt wurden. Auch die Sprache, in der MeWe dargestellt werden soll, kann hier eingestellt werden.

Im Tab Chat findet sich der einen Messenger. Mit der MeWe-App (für iOS und Android) kann man die Chatfunktion dann ebenfalls nutzen. MeWe-Chat ist im Vergleich zu Facebook und Co. ein relativ sicherer Messenger mit verschwindenden Fotos und Videos.

Im Gruppen-Tab findet man alle Benachrichtigungen zu Gruppen die man abonniert hat. Hie kann man auch eigene Gruppen erstellen oder offene Gruppen durchsuchen.

Im Seiten-Tab bekommt man ausgewählte Seiten angezeigt. Die Seiten sind nach Unternehmen, Marken, Künstlern und Unterhaltung gegliedert. Man kann sich die Seiten anzeigen lassen und ihnen folgen oder auch deren Link auf deiner Seite weiter teilen.

Im Ereignisse-Tab befindet sich ein Kalender, welcher alle deine anstehenden Ereignisse wie Veranstaltungen, Geburtstage und andere anzeigt.

Die MeWe App stellt eine vollständige Nutzungsmöglichkeit auch vom SmartPhone sicher. Sie läuft stabil und ist intuitiv zu bedienen.

Ich denke, dass MeWe eine beeindruckende Alternative zum scheidenden Google Plus aber vor allem auch zur Datenkrake Facebook darstellt. Man kann eigene Gruppen gründen und moderieren. Für die einzelnen Gruppen gibt es auch verschiedene Einstellungsmöglichkeiten. Weiterhin kann direkt in jeder Gruppe ein Chat mit allen Mitgliedern der Gruppe gestartet werden, so dass eine offene Kommunikation möglich ist.

Mich wird man auf MeWe jedenfalls zukünftig öfter antreffen, hier mein direkter Einladungslink: https://mewe.com/i/michaelmrak

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Ladeverhalten mit dem Hyundai Ioniq Elektro

Elektroauto

Oft werde ich gefragt, wie es sich verhält mit dem Ladeverhalten des Hyundai Ioniq Elektro. Und wie aufwändig das Laden eines Elektroautos im Vergleich zum Betanken eines Verbrennungsmotors ist. Und wie viel Zeit ich durch das „ständige am Strom hängen“ verliere.

Nun, die Antwort wird manche Leser vermutlich überraschen. Es ist nämlich so, dass ich seitdem ich elektrisch unterwegs bin Zeit GESPART habe bei meinem täglichen Weg in die Arbeit und zurück. Früher musste ich rund 4 Mal pro Monat am Weg einen Zwischenstop an der Tankstelle einlegen und habe dort rund 5-10 Minuten pro Ladevorgang verloren. Das waren also ganz grob geschätzt rund 30-60 Minuten pro Monat, wenn man Wartezeiten etc. dazu rechnet.

Heute fahre ich in der Früh in die Arbeit und am Abend nach Hause. Zuhause angekommen dauert es weniger als 30 Sekunden das Ladekabel aus dem Kofferraum zu holen und das Auto an meiner Wallbox anzustecken. That´s it. Tankstellen sehen mich eigentlich nur noch zum Autowaschen oder Reifendruck messen.

Was man fairerweise natürlich sagen muss: Auf längeren Strecken ab rund 200 Kilometern (im Winter reduziert sich die effektive Reichweite auf rund 170 Kilometer) muss man für Ladestopps an Schnellladestationen ca. 30 Minuten pro Ladevorgang einkalkulieren. Eine Fahrt nach Salzburg dauert so beispielsweise 30 Minuten länger, größere Distanzen benötigen entsprechend mehr Ladestopps. Aber gerade innerhalb Österreichs bietet sich das ausgebaute Netz der Bahn ideal für Park & Ride an – nach Salzburg oder noch weiter fahre ich somit bis zum nächsten großen Bahnhof mit dem Auto und dann ganz bequem mit dem Zug.

Auf Goingelectric gibt es übrigens einen sehr guten Elektroauto Routenplaner mit dem man längere Strecken sehr gut planen und die entsprechende Fahrtzeit kalkulieren kann.

Ich kann dem Hyundai Ioniq Elektro jedenfalls eine uneingeschränkte Alltagstauglichkeit attestieren. Und Hand aufs Herz, welche Distanz legt man denn täglich wirklich zurück pro Tag? Irgendwo hab ich mal gelesen dass es im Schnitt rund 30 Kilometer sind. Und selbst die Distanz von meinem Wohnort im Weinviertel nach Wien und zurück könnte ich mit dem Ioniq Elektro fast 2 Mal täglich zurücklegen.

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Praxis im Winter mit dem Hyundai Ioniq Elektro

Elektroauto

Nach mehreren Schneestürmen und längeren Temperaturperioden unter 0 Grad Celsius ist es Zeit für ein weiteres Update. Wie erhofft schlägt sich der Hyundai Ioniq Elektro auch unter diesen Wetterbedingungen prima. Eine realistische Reichweite von rund 175 Kilometern bei voller Batterieladung bedeutet einen Einbruch von rund 30 Kilometern gegenüber der wärmeren Jahreszeit. Das sind etwas mehr als 15% weniger Reichweite als im Sommer, damit kann ich sehr gut leben.

Eine Kleinigkeit ist mir unlängst bei völlig zugeschneiter Motorhaube und Vorderseite aufgefallen: Die Funktion des Spurhalteassistenten und des Abstandsregeltempomaten wurde deaktiviert, dies wurde auch sofort deutlich am Armaturenbrett angezeigt. Ich vermute, dass in dieser Zeit auch die autonome Notbremse nicht funktioniert hätte, funktioniert sie doch ebenfalls über Messung der Distanz zum vorderen Auto. Nach wenigen Minuten auf der Bundesstraße haben sich die Assistenten wieder als betriebsbereit gemeldet und der tote-Winkel-Assistent war, soweit ich es beurteilen konnte, die gesamte Zeit über verfügbar. 

Von den Fahreigenschaften macht der Ioniq auch bei Schnee und Glätte keine Probleme. Natürlich muss man, wie auch bei einem Auto mit Verbrennungsmotor, beim beschleunigen und beim bremsen des Autos entsprechend vorsichtiger agieren. Aber das hat mit der Technologie des Antriebsmotors nichts zu tun.

Und ich weiß es Tag für Tag zu schätzen, dass mich der Ioniq werktags jeden Morgen um 06:30 wohltemperiert einsteigen lässt. Etwaige Schnee- und Eisreste auf den Scheiben lassen sich dadurch auch ruckzuck abbürsten.

Fazit nach knapp 18.000 Kilometern: Der Hyundai Ioniq Elektro ist absolut allwettertauglich und stellt meine bisher beste Auto-Kaufentscheidung dar.

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