Too Good To Go ist App des Jahres 2019

Nachhaltigkeit

Essen wird überall entlang der Wertschöpfungskette verschwendet – vom Acker bis zur Gabel. Und dabei wird nicht nur das Essen verschwendet, sondern viele, viele Ressourcen, die bei der Produktion des Essens verbraucht wurden, sei es Wasser, Boden oder Arbeitskraft. Diese Verschwendung ist schlecht für die Umwelt. Ein Beispiel: Mit jedem Kilo nicht verzehrten Brots werden 1000 Liter Wasser verschwendet. Die globale Lebensmittelverschwendung ist für 8% der Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Der Sieger des heurigen App Awards – powered by ORF-TVThek – will dieses Problem per Handy-Anwendung lösen. Die App Too Good To Go (erhältlich für iOS und Android) ermöglicht es Betrieben wie Bäckereien, Restaurants, Cafés, Hotels und Supermärkten, ihr überschüssiges Essen zu einem vergünstigten Preis an Selbstabholer zu verkaufen. Ein ausgezeichnetes und nachhaltiges Projekt wie ich finde.

Futurezone Artikel

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Jede Adresse mit 3 Wörtern angeben

Innovation

Das britische Start-up What3words hat die Welt in 57 Billionen Quadrate eingeteilt und erstellt geographische Koordinaten in drei Wörtern. Die Vision ist es, mit what3words ein globaler Standard für Ortsangaben zu werden.

Menschen können Dreiwortadressen aber auch beispielsweise benutzen, um ihr Zelt auf einem Festival oder ihre Ferienwohnung zu finden, genau wie um Rettungskräfte bei Notfällen an die richtige Stelle zu dirigieren. what3words ist ein System, mit dem man einfache und präzise Ortsangaben machen kann. Jedes 3 m x 3 m große Quadrat auf der Welt hat eine einmalige Dreiwortadresse zugeteilt, die sich nie ändern wird. Die Adresse meines Arbeitgebers lautet beispielsweise nach diesem Schema ///bekannte.quadrat.wundern -> https://w3w.co/bekannte.quadrat.wundern

Dreiwortadressen können leicht gesagt und geteilt werden und sind genauso akkurat wie GPS-Koordinaten.
51.520847, -0.19552100 ←→ ///fenster.ausgleichen.nahezu

Oft ist es fast unmöglich, Adressen telefonisch korrekt zu übermitteln. Es konnten sehr schnell Fehler unterlaufen. Chris Sheldrick hat sich dieses Problem angesehen und versucht eine Lösung zu finden, die genauso exakt wie GPS-Koordinaten ist – aber auch prägnant und einprägsam. Die Idee entstand, dass exakte GPS-Koordinaten einfach nur in benutzerfreundliche Wortkombinationen umzuwandeln wären.

Der nächste Schritt bestand darin, die Welt in 57 Billionen dreimal drei Meter große Quadrate aufzuteilen. Ein Algorithmus hat jedem Quadrat eine zufällige Kombination aus drei Wörtern zugeteilt. Das heißt, dass jeder Ort der Welt mit einer Kombination aus drei Wörtern genau bezeichnet werden kann – und damit Millionen Menschen zum ersten Mal überhaupt eine zuverlässige Adresse haben. Nutzer können die Adressen auf der What3words-Karte online oder auf der kostenlosen App für Android oder iOS nachschlagen. Das System ist bereits in 26 Sprachen verfügbar.

Neben der Erweiterung des Angebots um sechs weitere Sprachen, ist der Hersteller gerade damit beschäftigt, die Spracherkennung für Sprachassistenten und Voice Engines zu verbessern. Man arbeitet an OCR-Technologie, um Drei-Wort-Adressen für Anwendungen im E-Commerce scannen zu können. Das System eignet sich außerdem sehr gut für Drohnenlieferungen und autonome Fahrzeuge. Eine Adresse mit Straßennamen ist für eine Drohne viel zu ungenau um zu wissen, wo sie landen soll, und autonome Fahrzeuge werden eine extrem genaue Adresse brauchen, um zu wissen, wo ihr Ziel ist – viel genauer, als es mit Straßennamen möglich wäre.

Das weltweit funktionierende System ist über https://what3words.com erreichbar, entsprechende Apps für iOS und Android sind dort ebenfalls zu finden.

p.s. hier ziehe ich so oft wie möglich meine Längen: ///gramm.möchte.kranz 🙂

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45.000 Kilometer – und er läuft und läuft …

Allgemein

Nach 14 Monaten und rund 45.000 Kilometern am Tacho war das nächste Routineservice bei meinem Hyundai IONIQ Elektro fällig. Eine knappe Stunde später und nach der Bezahlung von 90 Euro kann die Reise weitergehen, für weitere 12 Monate oder bis zum Erreichen von 60.000 Kilometer.

Einmal wollte ich dann doch ans Limit gehen

Elektromobilität: Wesentlich geringere Wartungskosten, wesentlich geringere laufende Kosten, wesentlich geringere Kilometer pro gefahrenem Kilometer. Nach über einem Jahr kann ich diese Aussagen hundertprozentig bestätigen. Und dank des hocheffizienten 28 kWh Akku Hyundai IONIQ Elektro fahre ich seit einigen tausend Kilometern auch schon mit nachweislich besserer CO2 Bilanz. Und diese wird mit jedem gefahrenen Kilometer besser.

Die Restreichweitenanzeige des Hyundai IONIQ Elektro ist übrigens korrekt 🙂

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Die NASA dokumentiert die Klimakatastrophe

Energie

Auf der Website https://climate.nasa.gov stellt die NASA ein Bündel an wissenschaftlichen Fakten und Messergebnissen zur ablaufenden Klimakatastrophe zur Verfügung. Die globale Erwärmung geschieht, und sie ist von uns Menschen hervorgerufen.

„Die Wissenschaft ist sich noch uneins“, heißt es oft in Debattenl. Doch leider ist es wissenschaftlich schon lange erwiesen: Über viele grundlegende Punkte ist sich die Klimaforschung längst einig, da genügend und robuste Hinweise dazu vorliegen. Die Seite https://climate.nasa.gov präsentiert jedenfalls in übersichtlicher und gut verständlicher Form die Realität.

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Klimawandel ungebremst – Die Welt im Jahr 2050

Klimakatastrophe

Die EU-Staats und Regierungschefs konnten sich gestern bei ihrem Gipfel in Brüssel gestern nicht auf das Ziel der CO2-Neutralität bis 2050 einigen. Es gab dafür keine Einstimmigkeit. Blockiert hatten vor allem Polen, Ungarn, Tschechien und Estland. Dieser verlinkte Text basiert auf Daten und Projektionen des Deutschen Entwicklungsdienstes, der Vereinten Nationen, der Internationalen Organisation für Migration, des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) und des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung.

https://www.dw.com/de/klimawandel-ungebremst-die-welt-im-jahre-2050/a-5850876

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Apple Pay endlich auch mit Revolut

Allgemein

Der iPhone-Bezahldienst Apple Pay ist vier Jahre nach dem Start in den USA nun auch in Österreich verfügbar. Mit Apple Pay kann man im Geschäft mit dem iPhone oder der Apple Watch wie mit einer Kredit- oder Bankomatkarte über NFC-Funk (Near Field Communication) kontaktlos bezahlen. Dazu muss das Gerät lediglich zum Kartenleser gehalten werden, eine PIN-Eingabe ist nicht nötig.

Mich freut, dass nun auch Revolut im Kreis der Anbieter in Österreich ist. Somit steht einer weltweiten Nutzung von Apple Pay durch mich nichts mehr im Weg.

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Passend zur Zeit: My Borders Joyfence

Gesellschaft

„My Border’s Joy Fence“ wirkt echt, das „Produkt“ scheint in Zeiten wie diesen durchaus real. Michael Kranz’ Kunstprojekt wirbt jedoch nicht für ein privates Sicherheitssystem, das vor Ausländern, Bettlern und Andersdenkenden schützt, sondern für mehr Menschlichkeit.

Die Täuschung ist so echt, dass der „Order-Button“ auf der Website für das Fake-Produkt immer wieder gedrückt wird: „Wie viele wirklich denken, dass das Produkt existiert, weiß ich natürlich nicht. Aber wenn man sich die Kommentare auf der Facebook-Seite ansieht, weiß man, dass der Film polarisiert“, so der Künstler. Nähere Infos über dieses Projekt gibt es auf https://www.orderyourborder.com

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30.000 Kilometer Service – erfreuliche Kostenbilanz

Elektroauto

Unglaublich rasch ist die Zeit vergangen, in rund 11 Monaten bin ich mit meinem Hyundai IONIQ Elektro 30.000 Kilometer gefahren. 110 Kilometer täglich ins Büro, dazwischen einige Ausflüge und Dienstreisen – und schon war diese beachtliche Kilometerleistung erreicht.

Zufrieden wie am ersten Tag

Umso spannender war deswegen die Frage nach den Kosten bis heute. Zum Service ist nicht viel zu sagen: 97 Euro inkl. Steuer hat mich das 30.000 Kilometerservice gekostet. 74 Euro inkl. Steuer hat der Wechsel der Bremsflüssigkeit gekostet. Mehr war nicht.

Wenn ich von einem durchschnittlichen Preis von 20 Eurocent pro Kilowattstunde ausgehe (oftmals lade ich jedoch gratis) komme ich auf rund 5,60 Euro Kosten für eine volle Batterieladung. Mein IONIQ Elektro fährt damit je nach Temperatur zwischen 180 und 220 Kilometer. Ergibt also bei durchschnittlich 200 Kilometer Reichweite mit dieser Milchmädchenrechnung aufgerundet rund 3 Eurocent pro Kilometer oder rund 3 Euro pro 100 Kilometer. Ich habe also (aufgerundet) rund 900 Euro Stromkosten für 30.000 Kilometer mit meinem IONIQ Elektro bezahlt.

Rechne ich die reinen Spritkosten für meinen Ford S-Max Diesel dagegen komme ich dort auf folgende Kosten. Bei einem optimistischen Preis von 1,20 Euro pro Liter und einem Verbrauch von 5 Liter auf 100 Kilometer komme ich auf Kosten in der Höhe von mindestens 1.800 Euro Dieselkosten für 30.000 Kilometer mit meinem Ford S-Max Diesel. Ölwechsel, aufwändigeres Service etc. sind hier jedoch noch gar nicht berücksichtigt.

Dass es jetzt wieder zu massivem Lobbying der Autoindustrie gegen Elektromobilität kommt verwundert nicht, zweifelsohne wird der Wandel zu nachhaltiger Mobilität viele Arbeitsplätze kosten, vor allem aber auch den Aktienwert vieler etablierter Autobauer einbrechen lassen. Dass jetzt wieder Studien mit massiven Falschinformationen veröffentlicht werden ärgert mich. Aber auch mit Fake-Studien wird man den Untergang der fossilen Verbrennungsmotoren nicht aufhalten können.

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Foto eines Schwarzen Lochs

Astronomie

Weltraumstories wie Interstellar faszinieren und inspirieren mich. SciFi Lektüre verschlinge ich förmlich, das Thema Weltall begeistert mich immer wieder. Doch was bedeutet schon Fiktion wenn die Realität einen einholt. Heute wurde das erste echte Bild eines schwarzen Lochs präsentiert. Es liegt im Zentrum der Galaxie Messier 87 und ist rund 55 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Mit einer Masse von 6,5 Milliarden Sonnen kann man es ohne Übertreibung als groß bezeichnen.

Das erste echte Bild eines schwarzen Lochs

Der schwarze Bereich innerhalb des „Feuerrings“ ist das schwarze Loch, der strahlende Ring der „Ereignishorizont“. Das ist Licht, das „um das schwarze Loch herum“ strahlt. Weil ein schwarzes Loch Bekannterweise sogar Licht einfängt.

Beim heutigen Lifestream von Harald Lesch wurde die Auflösung, in der dieses Bild gemacht folgendermaßen beschrieben: Man stelle sich eine Zeitung in New York vor, welche man aus München lesen kann. Nicht nur das, man kann sogar den Punkt auf einen „i“ erkennen. Und so aufwändig war es dieses erste Bild des schwarzen Lochs zu erstellen. Gelungen ist dies mit dem Event Horizon Telescope Project und starker Beteiligung europäischer Wissenschafter. Projekte wie dieses zeigen mir was alles möglich wäre, wenn die Menschheit gemeinsam an einem Strang ziehen würde ….

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