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Mit dem Hyundai IONIQ unterwegs – Zwischenbilanz nach 15.000 Kilometern

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Seit Anfang Juni fahre ich nun fast ausschließlich elektrisch mit meinem Hyundai IONIQ. Nur noch wenige hundert Kilometer trennen mich vor dem 15.000 Service, ein entsprechender Termin beim Autohändler meines Vertrauens ist bereits vereinbart. Und natürlich ist es mittlerweile auch höchste Zeit für einen Reifenwechsel, die entsprechenden Winterreifen habe ich mir wohlweislich schon früh bestellt.

Eine gewisse Langzeittauglichkeit kann ich also schon durchaus bestätigen. Sowohl bei meinen täglichen Fahrten in Büro und zurück (rund 110 Kilometer) als auch bei geplanten oder ungeplanten längeren Trips in die Bundesländer und ins umliegende Ausland gab es noch keinen Moment, in dem ich meine Entscheidung bereut habe.

Bedingt durch den ungewöhnlich warmen Herbst hat sich auch die Reichweite des Autos noch nicht verringert. Rund 200 Kilometer komme ich mit einer Batterieladung ohne darauf zu achten. Ich fahre durchwegs die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, wenn ich nur 10-20 km/h langsamer unterwegs wäre würde sich die Reichweite sogar noch um mindestens 10-15% erhöhen. Und da es in der Früh mittlerweile schon recht frischt ist weiß ich die zeitgesteuerte Erwärmung der Fahrerkabine sehr zu schätzen, pünktlich um 06:30 werktags hat es angenehme 21 Grad Celsius im Fahrzeuginneren. Ich bin schon gespannt wieweit mir diese Funktionalität beim morgigen Enteisen und Schnee beseitigen helfen wird. Leider muss der Ioniq nämlich unter freiem Himmel vor meiner Garage parken.

Dank Lademöglichkeit am Arbeitsplatz und Schnelllademöglichkeiten an den immer mehr verbreiteten Schnellladestationen (siehe Übersicht hier) gibt es mittlerweile keinerlei Risiko mehr mit dem Elektroauto irgendwo hängenzubleiben. Über die Vorzüge der sehr fairen Preisgestaltung von „Einfach Strom Laden“ habe ich ja schon früher einmal geschrieben. Und dass sich mit Ionity ein europäisches Konsortium gebildet hat, welches Schnelladestationen mit bis zu 350 Kilowatt im Abstand von rund 120 Kilometern an allen Hauptverkehrsadern baut, finde ich sensationell. Zumal auch dort mit „Einfach Strom Laden“ Tarif geladen werden kann. Großartige Zukunftsaussichten also für die Elektromobilität.