DatenschutzGesellschaftPolitik

Ein „Datenschutz Grundgesetz“ für das Internet

Was ich schon anlässlich der RSA-Conference informell erfahren habe wird jetzt offensichtlich Realität. Die amerikanische Regierung betreibt eine Initiative für die Erstellung eines „Datenschutz-Grundgesetzes“. Damit sollen Internet-Anwender in den USA die Möglichkeit erhalten, gegen die Verwendung Ihrer Daten im Web durch mit Tracking-Dienste vorzugehen. Die Regierung von US-Präsident Barack Obama initiierte zu diesem Zweck ein Projekt, in dem die Zusammenarbeit zwischen der Internet-Branche und Datenschutz-Organisationen geregelt werden soll. Wie man in der Futurezone nachlesen kann soll auch die Forderung nach einem „Do Not Track“-Mechanismus für Internet-Browser in nächster Zeit konkretisiert und umgesetzt werden.

Ich finde es schon interessant und sehr positiv, dass einzelne Elemente der europäischen Datenschutzkultur mehr und mehr auch in den USA an Bedeutung gewinnen. Der Export bestimmter datenschutzrechtlicher Standards in die Vereinigten Staaten wird meiner Meinung nach umso mehr zu einer breiteren Akztanz der Nutzung des Internet für geschäftliche Zwecke führen. Auch wenn Mark Zuckerberg mit dieser Entwicklung nicht völlig zufrieden sein wird.