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30.000 Kilometer Service – erfreuliche Kostenbilanz

Unglaublich rasch ist die Zeit vergangen, in rund 11 Monaten bin ich mit meinem Hyundai IONIQ Elektro 30.000 Kilometer gefahren. 110 Kilometer täglich ins Büro, dazwischen einige Ausflüge und Dienstreisen – und schon war diese beachtliche Kilometerleistung erreicht.

Zufrieden wie am ersten Tag

Umso spannender war deswegen die Frage nach den Kosten bis heute. Zum Service ist nicht viel zu sagen: 97 Euro inkl. Steuer hat mich das 30.000 Kilometerservice gekostet. 74 Euro inkl. Steuer hat der Wechsel der Bremsflüssigkeit gekostet. Mehr war nicht.

Wenn ich von einem durchschnittlichen Preis von 20 Eurocent pro Kilowattstunde ausgehe (oftmals lade ich jedoch gratis) komme ich auf rund 5,60 Euro Kosten für eine volle Batterieladung. Mein IONIQ Elektro fährt damit je nach Temperatur zwischen 180 und 220 Kilometer. Ergibt also bei durchschnittlich 200 Kilometer Reichweite mit dieser Milchmädchenrechnung aufgerundet rund 3 Eurocent pro Kilometer oder rund 3 Euro pro 100 Kilometer. Ich habe also (aufgerundet) rund 900 Euro Stromkosten für 30.000 Kilometer mit meinem IONIQ Elektro bezahlt.

Rechne ich die reinen Spritkosten für meinen Ford S-Max Diesel dagegen komme ich dort auf folgende Kosten. Bei einem optimistischen Preis von 1,20 Euro pro Liter und einem Verbrauch von 5 Liter auf 100 Kilometer komme ich auf Kosten in der Höhe von mindestens 1.800 Euro Dieselkosten für 30.000 Kilometer mit meinem Ford S-Max Diesel. Ölwechsel, aufwändigeres Service etc. sind hier jedoch noch gar nicht berücksichtigt.

Dass es jetzt wieder zu massivem Lobbying der Autoindustrie gegen Elektromobilität kommt verwundert nicht, zweifelsohne wird der Wandel zu nachhaltiger Mobilität viele Arbeitsplätze kosten, vor allem aber auch den Aktienwert vieler etablierter Autobauer einbrechen lassen. Dass jetzt wieder Studien mit massiven Falschinformationen veröffentlicht werden ärgert mich. Aber auch mit Fake-Studien wird man den Untergang der fossilen Verbrennungsmotoren nicht aufhalten können.