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    Sebastien Tellier – Universe

    Der Franzose Sébastian Tellier ist seit einiger Zeit ein gefragter Mann und scheint es sich daher leisten zu können, trotz einer kurzen Schaffensphase, bereits auf seinem dritten Album eine Zusammenstellung verschiedener Arbeiten und alter Hits im neuen Gewand zu präsentieren. So finden sich unter den 14 Stücken zwei Versionen seines englischen Charthits »La Ritournelle« sowie verschiedene Filmkompositionen und einige Gesangsstücke mit Klavierbegleitung, die Tellier letztes Jahr mit dem Pianisten Simon Dalmais eingespielt hat. “La Ritournelle” wird derzeit gerade auf Radio FM4 gespielt, dort bin ich auch darauf gestossen. Das Album Universe enthält wie schon erwähnt den Hit “La Ritournelle” auch als Remix. Die anderen Balladen sind aber mindestens genauso hörenswert.[youtube…

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    Radio Luxemburg & Tony Prince

    Im zarten Alter von 14 Jahren lernte ich 1977 anlässlich eines Englandaufenthaltes diesen englischsprachigen Musiksender kennen. Kurz bevor Blue Danube Radio in Österreich den Sendebetrieb aufnahm sendete Radio Luxemburg bereits Popmusik “all over Europe”. Zur Geschichte: Das englischsprachige Programm von Radio Luxemburg wurde nach Kriegsende aufgenommen und von 19.00 bis 24.00 Uhr über die Mittelwellenfrequenz 208m/1440kHz europaweit ausgestrahlt. Es gehörte in Großbritannien zu den beliebtesten Radioprogrammen und war dort bereits in den 50er und 60er Jahren hauptsächlich für die Verbreitung der Popmusik zuständig, da die konservative BBC diese Musikart zunächst wenig beachtete. Mit dem Aufkommen der Piraten- und Seesender zu Beginn der 70er Jahre ging die Popularität von Radio Luxemburg…

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    Studio 54

    Das Studio 54 war wohl eine der berühmtesten Diskotheken der Welt. Es steht als grell leuchtendes Symbol der späten 1970er Jahre für legendäre Partys, Drogenexzesse, wilden Sex (im Heizungskeller des Gebäudes) und hemmungslose Exzentrik. Die Gründer Steve Rubell und Ian Schrager hatten Mitte der 1970er Jahre den Lauf der Zeit erkannt – hemmungsloser Spaß steht im Mittelpunkt, ein hedonistischer, exzentzrischer Lebensstil war modern geworden. Am 26. April 1977 eröffnerten sie den Discotempel. Seinen Namen trägt der Club aufgrund des Standortes und seiner Vorgeschichte. Errichtet wurde das Gebäude 1927 und zunächst als Theater genutzt, bis es 1947 in den Besitz der Columbia Broadcasting Co. (CBS) überging, welche es als Fernsehstudio umfunktionierte.…

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    James Brown ist tot

    Über sein Schaffen können Wikipedia und andere Quellen sowieso schon sehr gut Bescheid geben. Der Godfather of Soul gilt als einer der Erfinder der Funk Musik und schuf mit Titeln wie “This is a mans world”, “Sex Machine” unvergessliche Standards. James Brown war bekannt für seine mitreißenden Auftritte, von denen er auf dem Höhepunkt seiner Popularität mehrere Hundert im Jahr absolvierte. Er trat mit einer vielköpfigen Band auf, die meist durch Tänzer und Tänzerinnen ergänzt wurde. Der unumstrittene Star der Show war jedoch James Brown selbst, der mit seiner lebhaften, fieberhaften Art zu tanzen und seiner Fähigkeit, mit dem Publikum in direkten Kontakt zu treten, eine äußerst charismatische Ausstrahlung hatte.…

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    Van Morrison – A Night in San Francisco

    Aus dem Jahr 1994 stammt dieses legendäre Lifealbum von Van Morrison. Mit John Lee Hooker und Jimmy Witherspoon sind gleich zwei Bluesgrößen dabei. Und Georgie Fame und Candy Dulfer sind ja auch nicht gerade unbekannt. Die Live-Versionen vieler bekannter Musikstücke sind viel dynamischer und lebendiger als die Studioversionen. Ich kann dieses Album nur jedem ans Herz legen! Es beinhaltet Jazz, Blues, Soul, Funk, Rock & Ballads vom feinsten. Leider ist die Doppel-CD nur noch sehr schwer im Handel zu bekommen, der Preis für eine gebrauchte CD kann bis zu 100 Euro betragen! Optional bietet sich natürlich ein Download von hier an, dort kann man die einzelnen Titeln dieses Albums als…

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    DJ Victor P – The Good Groove

    Die bereits einige Male von mir erwähnte Internet Radiostation SSRadio ist in den letzten Monaten zur Heimstätte vieler guter DJs geworden. DJ Victor P zeigt mit seiner regelmäßigen Podcast Reihe “The Good Groove” die Wurzeln von House: Underground Soul, Funk, & Disco Boogie aus den 70ern und 80ern des vergangenen Jahrhunders. Er beschreibt die Gründe für seine Wahl DJ zu werden wie folgt: “For as long as I could remember I have always been dipping my hands into my dad’s record collection. I suppose my inspiration has come simply from the love I have for the music.” Ich kann jedem Anhänger dieser Musikrichtung nur empfehlen die Podcasts von DJ Victor…

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    Gilles Peterson – Sunday Afternoon at Dingwalls

    Kenner der Musikszene in London kennen Dingwalls als Ort genialer Musikauftritte unterschiedlichster Musiker. Auch der legendäre Club “Talkin Loud and Saying Something” von Gilles Peterson und Patrick Forge hatte dort seine Heimstätte. Die Compilation Sunday Afternoon at Dingwalls versucht die letzten Jahrzehnte zusammenzufassen. Auf zwei CD´s hat Gilles Peterson die Crème de la crème der Musikszene zusammengefasst und eine umfangreiche und perfekt abgestimmte “best of” Sammlung erstellt. Ich gebe diesem Album 5 von 5 möglichen Sternen!

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    Gilles Petersons neue Homepage

    Endlich ist es soweit: Die neue Homepage von Gilles Peterson ist online. Neben den aktuellen Gig Dates (leider viel zu selten in Mitteleuropa), einer Übersicht über die Termine der Worldwide Radio Show und einem Moblog gibt es auch alte und neue Podcasts von Gilles herunterzuladen. Eine Diskografie sowie ein Messageboard runden das Angebot der Website ab. http://www.gillespetersonworldwide.com

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    The RH Factor – Hard Groove

    Aus dem Jahr 2003 stammt das Album Hard Groove von Roy Hargrove. Diese CD enthält eine Rezeptur aus Jazz, Neo Soul und Hip- Hop Musik, geeignet zum Tanzen, Träumen, Mitgrooven und nachdenken. Man erkennt die Idee von Miles Davis’ “DooBop” Album, nur ausgestattet mit einem neuen Zeitgewand. Die Gastauftritte verraten schon einiges: Erykah Badu, Common, D’Angelo und Q-Tip. Soweit die Gesangsabteilung. Im Instumentalbereich sind als Chefköche bekannte Leute mit dabei wie Meshell Ndegeocello(bass), Bernhard Wright(keys), Pino Palladino(bass), Reggie Washington(bass), Gene Lake(drums), James Poyser(keys) u.v.a. In diesem Album spiegelt sich die komplette, genretypische, zeitgenössische Musik wieder. Keine langweiligen Arrangements, viel Abwechslung. Wer von diesem Gebräu einmal gekostet hat, wird sich seinem…