Electric City Map

CO2

Die Electric City Map ist ein Open Source Projekt und bietet Im Großen und Ganzen visualisierte stündliche Daten zur Stromerzeugung, zum Verbrauch und zur Kohlenstoffintensität in über 100 Regionen der Welt an, einschließlich der Aufschlüsselung der verwendeten Brennstoffquellen und der Importe/Exporte von Strom zwischen Ländern und Regionen.

Die Karte zeigt sehr gut die spezifischen CO2-Emissionen, den Ursprung der Elektrizität und den Strompreis, jeweils von den den letzten 24 Stunden.

Blick auf den CO2 Ausstoss von Österreich am 11.1.2020

Die Daten werden stündlich aktualisiert und auch um die gerade aktuellen Windrichtungen in jeder Region ergänzt. Ein aktueller Blick auf Österreich ist hier ersichtlich. Zum Vergleich kann man sich beispielsweise die am 11.1.2020 am meisten belastete Region der Welt in Indien ansehen. Aber auch große Regionen in Australien sind extrem CO2 belastet. Hier noch der direkte Link zur Übersichtsseite: https://www.electricitymap.org

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Österreichs neue Regierung mit größter Frauenquote

Allgemein

In der von ÖVP und Grünen geplanten Regierungskoalition sind die Frauen erstmals in der Überzahl. Neun der 17 Ministerien und Staatssekretariate sind weiblich besetzt. 8 der 15 Ministerämter (inklusive Bundeskanzler) sind künftig von Frauen besetzt.

Photocredits: APA TEAM / APA / picturedesk.com

Die neuen Ministerinnen:

  • Kanzleramtsministerin für Integration, Frauen: Susanne Raab /ÖVP
  • Kanzleramtsministerin für Europafragen: Karoline Edtstadler / ÖVP
  • Verteidigung: Klaudia Tanner / ÖVP
  • Arbeit und Familie: Christine Aschbacher / ÖVP
  • Landwirtschaft: Elisabeth Köstinger / ÖVP
  • Wirtschaft: Margarete Schramböck / ÖVP
  • Umwelt, Infrastruktur, Verkehr: Leonore Gewessler / Grüne
  • Justiz: Alma Zadić / Grüne
  • Staatssekretärin für Kunst und Kultur: Ulrike Lunacek / Grüne

Die neuen männlichen Mitglieder der Regierung:

  • Bundeskanzler: Sebastian Kurz / ÖVP
  • Finanzen: Gernot Blümel / ÖVP
  • Inneres: Karl Nehammer
  • Äußeres: Alexander Schallenberg
  • Bildung und Universitäten: Heinz Faßmann
  • Staatssekretär im Klimaschutzministerium: Magnus Brunner
  • Vizekanzler und Minister für Sport, öffentlichen Dienst sowie Kunst und Kultur: Werner Kogler / Grüne
  • Soziales, Gesundheit, Konsumentenschutz: Rudolf Anschober / Grüne
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52.000 Kilometer mit dem Hyundai Ioniq Elektro

Elektromobilität

Und es gab einen Defekt! Der Chargeport bzw. dessen Verriegelung ist vor einem Monat ausgefallen. Dadurch ließ sich zwar das Ladekabel anstecken, allerdings hat der Ioniq nicht zu laden begonnen. Dank Mobilitätsgarantie auch am Wochenende und sofortiger Reparatur bei Denzel Wien war der Ioniq nach einem Tag wieder fahrbereit. Angeblich war es ein Serienfehler, obwohl man liest, dass dieser Defekt nur bei Modellen bis Produktionsjahr 2017 auftritt. Naja, es gibt 5 Jahre Vollgarantie. Nach nunmehr einem Jahr und acht Monaten Fahrvergnügen war dies also der erste „Glitch“.

Dank regelmäßiger Pflege (ich hätte nie gedacht, dass ich je regelmäßig Auto waschen fahre) sieht er auch noch aus wie neu. Und ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit der Reichweite und Performance meines Ioniq auch wenn es mittlerweile schon ein Nachfolgemodell gibt. Für die nächsten Jahre werde ich keineswegs wechseln.

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Der Amazonas-Regenwald stirbt

Nachhaltigkeit

Nur Fakten: Die Waldbrände im Amazonas-Regenwald 2019 betrafen Wälder im Gebiet des Amazonas in Brasilien, Bolivien, Kolumbien, Paraguay und Peru bis zur Grenzregion Argentiniens in Gran Chaco. Im August 2019 verbrannten allein binnen fünf Tagen 471.000 Hektar Wald, Weiden und Felder. Anders ausgedrückt sind das 660.000 Fußballfelder oder 4.710.000.000 Quadratmeter. Noch ein Vergleich: Im Umkreis von 1.200 Kilometern befinden sich 471.000 Hektar. Das ist unvorstellbar viel Landfläche.

Der Anstieg entsprach im Juni 2019 über 88 % im Vergleich zum Vorjahr. Es kann zwischen 40 bis 50 Jahren dauern, bis wieder Sekundärwald gewachsen ist. Mindestens 100 Jahre werden benötigt, bis sich der Regenwald komplett regeneriert hat. Der durch die Brände freigesetzte CO2-Ausstoß stieg im Vergleich zu den Vorjahren an, war in den 2000er-Jahren aber zum Teil deutlich höher als 2019 (Vergleichszeitraum jeweils bis 21. August) mit einem Höhepunkt im Jahr 2004.

Im Zentrum internationaler Kritik steht Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro, der nach verschiedentlich geäußerten Ansichten nicht genug zur Eindämmung der Brände getan oder diese sogar indirekt durch seine Politik gefördert habe.

Quelle: Wikipedia

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Finnlands Regierung: jung, weiblich, kompetent

Politik

Seit drei Wochen ist Sanna Marin Finnlands Regierungschefin. Mit ihrem Amtsantritt stellt die 34-jährige Sozialdemokratin auch gleich einen Rekord auf: Sie ist die jüngste Ministerpräsidentin der Welt. Finnland wird unter Marin weiter von einer Fünf-Parteien-Regierungskoalition regiert. Dazu zählen neben den Sozialdemokraten die Zentrumspartei, die Grünen, die Linken und die Schwedische Volkspartei. Das Besondere: Alle Koalitionspartner haben Frauen als Vorsitzende. Drei von ihnen sind unter 40 Jahre alt.

Gegenwind bekommt die Regierung vor allem von der rechtspopulistischen Partei „Die Finnen“. Bei den Parlamentswahlen im April wurden die Rechtspopulisten mit 17,5 Prozent der Stimmen erstmals zweitstärkste Kraft. Seit ihrem Erfolg sind Hassreden gegen Minderheiten und Frauen normal geworden in Finnland.

Insgesamt 47 Prozent der finnischen Parlamentarier sind Frauen. Damit liegt das Land weit über dem europäischen Durchschnitt – der liegt bei 29 Prozent. Ich bin schon gespannt auf den Frauenanteil in der zukünftigen österreichischen Regierung.

Ich sehe in Finnland jedenfalls ein Zukunftsmodell für politischen Gestaltungswillen und konstruktive Zusammenarbeit über ideologische Grenzen hinweg. Die Zukunft wird zeigen ob dieses Modell tragfähig ist in Finnland.

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Es ist wirklich bizarr

Allgemein

Selbst der phantasievollste Comedian hätte beim Versuch eine völlig skurille Prognose über die politischen Entwicklungen in Österreich zu machen vor fünf Jahren nicht prophezeit, dass

  • es eine Koalition zwischen Kurz (ÖVP „neu“) und Kogler (Grüne) geben wird, 
  • Rendi-Wagner SPÖ-Chefin ist, 
  • Van der Bellen überparteilicher Bundespräsident ist, 
  • Norbert Hofer der Chef der FPÖ ist und HC-Strache in Wien vermutlich gegen die FPÖ antreten wird. 

Und wenn man dann noch über die nationalen Grenzen blickt und zusätzlich Johnson, Trump, Brexit, Macron, Bolsonaro etc. betrachtet würde eine solche Prognose den Bereich des Absurden schon längst überschritten gehabt haben, die wäre nur mehr völlige durchgeknallt gewesen. 

Und das ist derzeit alles Realität.

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Elektroautos haben definitiv die beste Klimabilanz

Elektroauto

Es gibt eine neue Auswertung zur Klimaverträglichkeit von Elektroautos. Die Technik wird in der jetzt veröffentlichten Studie mit Dieseln, Benzinern und Erdgasfahrzeugen sowie anderen strombasierten Antriebs- und Kraftstoffkonzepten verglichen.

Laut der Analyse verursacht auch ein Auto mit Brennstoffzellen (betrieben mit elektrolytisch hergestelltem Wasserstoff) nach einer Fahrleistung von 150.000 Kilometern mehr CO2. Nämlich 75 Prozent mehr als ein nur mit Batterie betriebener Pkw mit 35 kWh Batteriekapazität. Im Vergleich zu einem Dieselfahrzeug liegen die Treibhausgasemissionen etwa 50 Prozent höher.

Aber wirklich klimaverträglich fahren Elektroautos nur, wenn der Strom, der sie antreibt, klimaverträglich hergestellt wurde. Das ist in Österreich aber dank der guten Grundversorgung mit Wasserkraftwerken gut erreichbar, man muss ich bei der Wahl des Stromlieferanten nur für einen Anbieter von Ökostrom entscheiden.

Auch die europäische Autoindustrie hat mittlerweile erkannt, dass der batterieelektrische Antrieb die wirksamste und effizienteste Technologie ist, wenn es gilt, die klimaschädlichen CO2-Emissionen von Autos zu vermindern.

p.s. Mein Hyundai Ioniq Elektro hat eine Batterie mit 28 kWh. Damit bin ich österreichweit problemlos unterwegs und fahre durch die kleinere Batterie noch nachhaltiger.

Lidl-Energie ist grüner Strom

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Too Good To Go ist App des Jahres 2019

Nachhaltigkeit

Essen wird überall entlang der Wertschöpfungskette verschwendet – vom Acker bis zur Gabel. Und dabei wird nicht nur das Essen verschwendet, sondern viele, viele Ressourcen, die bei der Produktion des Essens verbraucht wurden, sei es Wasser, Boden oder Arbeitskraft. Diese Verschwendung ist schlecht für die Umwelt. Ein Beispiel: Mit jedem Kilo nicht verzehrten Brots werden 1000 Liter Wasser verschwendet. Die globale Lebensmittelverschwendung ist für 8% der Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Der Sieger des heurigen App Awards – powered by ORF-TVThek – will dieses Problem per Handy-Anwendung lösen. Die App Too Good To Go (erhältlich für iOS und Android) ermöglicht es Betrieben wie Bäckereien, Restaurants, Cafés, Hotels und Supermärkten, ihr überschüssiges Essen zu einem vergünstigten Preis an Selbstabholer zu verkaufen. Ein ausgezeichnetes und nachhaltiges Projekt wie ich finde.

Futurezone Artikel

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Jede Adresse mit 3 Wörtern angeben

Innovation

Das britische Start-up What3words hat die Welt in 57 Billionen Quadrate eingeteilt und erstellt geographische Koordinaten in drei Wörtern. Die Vision ist es, mit what3words ein globaler Standard für Ortsangaben zu werden.

Menschen können Dreiwortadressen aber auch beispielsweise benutzen, um ihr Zelt auf einem Festival oder ihre Ferienwohnung zu finden, genau wie um Rettungskräfte bei Notfällen an die richtige Stelle zu dirigieren. what3words ist ein System, mit dem man einfache und präzise Ortsangaben machen kann. Jedes 3 m x 3 m große Quadrat auf der Welt hat eine einmalige Dreiwortadresse zugeteilt, die sich nie ändern wird. Die Adresse meines Arbeitgebers lautet beispielsweise nach diesem Schema ///bekannte.quadrat.wundern -> https://w3w.co/bekannte.quadrat.wundern

Dreiwortadressen können leicht gesagt und geteilt werden und sind genauso akkurat wie GPS-Koordinaten.
51.520847, -0.19552100 ←→ ///fenster.ausgleichen.nahezu

Oft ist es fast unmöglich, Adressen telefonisch korrekt zu übermitteln. Es konnten sehr schnell Fehler unterlaufen. Chris Sheldrick hat sich dieses Problem angesehen und versucht eine Lösung zu finden, die genauso exakt wie GPS-Koordinaten ist – aber auch prägnant und einprägsam. Die Idee entstand, dass exakte GPS-Koordinaten einfach nur in benutzerfreundliche Wortkombinationen umzuwandeln wären.

Der nächste Schritt bestand darin, die Welt in 57 Billionen dreimal drei Meter große Quadrate aufzuteilen. Ein Algorithmus hat jedem Quadrat eine zufällige Kombination aus drei Wörtern zugeteilt. Das heißt, dass jeder Ort der Welt mit einer Kombination aus drei Wörtern genau bezeichnet werden kann – und damit Millionen Menschen zum ersten Mal überhaupt eine zuverlässige Adresse haben. Nutzer können die Adressen auf der What3words-Karte online oder auf der kostenlosen App für Android oder iOS nachschlagen. Das System ist bereits in 26 Sprachen verfügbar.

Neben der Erweiterung des Angebots um sechs weitere Sprachen, ist der Hersteller gerade damit beschäftigt, die Spracherkennung für Sprachassistenten und Voice Engines zu verbessern. Man arbeitet an OCR-Technologie, um Drei-Wort-Adressen für Anwendungen im E-Commerce scannen zu können. Das System eignet sich außerdem sehr gut für Drohnenlieferungen und autonome Fahrzeuge. Eine Adresse mit Straßennamen ist für eine Drohne viel zu ungenau um zu wissen, wo sie landen soll, und autonome Fahrzeuge werden eine extrem genaue Adresse brauchen, um zu wissen, wo ihr Ziel ist – viel genauer, als es mit Straßennamen möglich wäre.

Das weltweit funktionierende System ist über https://what3words.com erreichbar, entsprechende Apps für iOS und Android sind dort ebenfalls zu finden.

p.s. hier ziehe ich so oft wie möglich meine Längen: ///gramm.möchte.kranz 🙂

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