Mithelfen bei der Entschlüsselung Corona-Virus

Allgemein

Was kann man als als Privatperson zu Hause tun, um das Corona-Virus zu bekämpfen? Ich bin hier auf einen interessanten Blogeintrag gestoßen. Und ich teile die Einladung dort an alle an crowdcomputing interessierten Personen in Österreich, es macht Sinn sich mit seinem Computer auch an der Forschung zu beteiligen & sich dem FoldingAtHome-Team TeamAustria anzuschließen. Wie das geht steht hier beschrieben.

Im globalen Kampf gegen Covid-19 suchen Wissenschaftler fieberhaft nach Therapien und einem Impfstoff. Doch die hochkomplexen Berechnungen, die für diese Arbeit nötig sind, brauchen viel Rechenkraft. Die schnellsten Supercomputer der Welt rechnen bereits gegen das Virus, es kann aber auch jeder private PC-Nutzer mithelfen.

Also los gehts: Folding@home Austria Seite aufrufen und Anleitung befolgen. Die Community freut sich auch über neue Mitglieder im TeamAustria (ID 245443) – denn auch crowdcomputing geht gemeinsam leichter als alleine 😉 Wie dies geht, findest du ebenfalls auf der Seite Mitmachen!

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Die Angst geht um

coronavirus

Unlängst stand ich im Supermarkt an der Kasse und ein Mann mittleren Alters wandte sich zu mir. „Das ist die neue Pest“ richtete er unvermittelt seine Worte an mich. Natürlich war mir gleich klar wovon er sprach, die ausgehängten Boulevardzeitungen vor uns schrieen uns das Thema ja förmlich entgegen. Ich habe passend dazu unlängst ein meiner Meinung nach sehr gutes Posting auf Twitter gelesen:

Es steht außer Frage, dass das seit Jänner auch in Europa grassierende Coronavirus (SARS-CoV-2) eine Herausforderung für die medizinischen Kapazitäten darstellen kann wenn man die mittlerweile hoffentlich allgemein bekannten Verhaltensregeln nicht beachtet. Und dass es so gut wie sicher ist, dass es sich zu einer globalen Pandemie entwickeln wird.

Derzeit wird bei SARS-CoV-2 von einer Sterblichkeit von ca. 2,3% ausgegangen, vor allem deswegen weil es derzeit noch keine Schutzimpfung gibt. Die WHO geht derzeit von einem Zeitraum von ca. 1 Jahr aus, bis eine ausreichende Produktionsmenge an SARS-CoV-2 Impfstoff für die Allgemeinbevölkerung zu Verfügung stehen kann. Das ist überschaubar und der Zeitraum ist vor allem den strengen Tests nach internationalen Vorgaben geschuldet, bevor ein medizinischer Wirkstoff vertrieben werden darf. Es wäre ja auch wenig zielführend einen Wirkstoff zu vertreiben, dessen Nebenwirkungen schlimmer als die Wirkung der eigentlichen Krankheitsursache ist.

Die Sterblichkeitsrate der saisonalen Influenza variiert. Nach Schätzungen der europäischen Seuchenschutzbehörde (ECDC) sterben in der EU, England, Norwegen, Island und Liechtenstein jedes Jahr ca. 15 000 – 75 000 Menschen vorzeitig durch Influenza assoziierte Ursachen. In Österreich sterben hochgerechnet im langjährigen Durchschnitt etwa 1.500 Menschen jährlich an den Folgen der Grippe oder grippeähnlicher Erkrankungen. 2018/19 starben 1.400 Menschen mit Grippe in Österreich, in der Grippesaison davor waren es 2.800 Menschen die mit Grippe starben.

Trotz einer Verbesserung der Luftqualität in Europa hat die Luftbelastung durch Feinstaub, Stickstoffdioxid und bodennahem Ozon im Jahr 2016 rund 400.000 vorzeitige Todesfälle allein in der EU verursacht, 5.300 Menschen sterben durch schlechte Luft jährlich in Österreich. Diese und viele andere harte Fakten kann man sich auf der Seite der europäischen Umweltagentur ansehen. Darüber liest man in den Boulevardmedien kaum etwas.

Wenn nun, wie überall bemerkbar, Politiker mit ernster Miene in die Kamera blicken und davon sprechen alles zu tun um uns zu schützen vor dem Coronavirus dann entbehrt das meiner Ansicht nach nicht einer gewissen Ironie. Aber es ist natürlich menschlich verständlich, dass wir uns vielleicht sogar besser fühlen wenn wir sehen, dass unsere Staatenlenker alles versuchen um den „Außenfeind Coronavirus“ von uns fernzuhalten. Nur werden es nicht die Politiker sein die uns die Angst vor dem Virus nehmen können, sondern Medizinerinnen, Genetikerinnen und Expertinnen der Pharmazie. Diese Menschen werden wie so oft nämlich wirkliche Hilfe für uns schaffen.

Übersicht vom 1.3.2020

Womit ich wieder beim eingangs zitierten Twitter Posting bin. Es ist schon interessant zu beobachten, dass die Virenbedrohung so gut instrumentalisiert werden kann, beim Thema Klimawandel jedoch die Wissenschaft sich immer noch viel zu wenig Gehör bei der politischen Elite verschaffen kann. Das ist wirklich faszinierend.

Über Impfgegner (auch gegen die saisonale Grippeschutzimpfung) werde ich hier kein weiteres Wort verlieren.

Es gibt hier übrigens eine sehr gute Informationsseite der John Hopkins Universität auf der die Anzahl der an SARS-CoV-2 erkrankten, genesenen und gestorbenen Menschen sehr gut und tagaktuell dargestellt wird. Zum heutigen Tag sind 2.979 Personen (davon 2.761 in China) mit dem Coronavirus gestorben.

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Electric City Map

CO2

Die Electric City Map ist ein Open Source Projekt und bietet Im Großen und Ganzen visualisierte stündliche Daten zur Stromerzeugung, zum Verbrauch und zur Kohlenstoffintensität in über 100 Regionen der Welt an, einschließlich der Aufschlüsselung der verwendeten Brennstoffquellen und der Importe/Exporte von Strom zwischen Ländern und Regionen.

Die Karte zeigt sehr gut die spezifischen CO2-Emissionen, den Ursprung der Elektrizität und den Strompreis, jeweils von den den letzten 24 Stunden.

Blick auf den CO2 Ausstoss von Österreich am 11.1.2020

Die Daten werden stündlich aktualisiert und auch um die gerade aktuellen Windrichtungen in jeder Region ergänzt. Ein aktueller Blick auf Österreich ist hier ersichtlich. Zum Vergleich kann man sich beispielsweise die am 11.1.2020 am meisten belastete Region der Welt in Indien ansehen. Aber auch große Regionen in Australien sind extrem CO2 belastet. Hier noch der direkte Link zur Übersichtsseite: https://www.electricitymap.org

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Österreichs neue Regierung mit größter Frauenquote

Allgemein

In der von ÖVP und Grünen geplanten Regierungskoalition sind die Frauen erstmals in der Überzahl. Neun der 17 Ministerien und Staatssekretariate sind weiblich besetzt. 8 der 15 Ministerämter (inklusive Bundeskanzler) sind künftig von Frauen besetzt.

Photocredits: APA TEAM / APA / picturedesk.com

Die neuen Ministerinnen:

  • Kanzleramtsministerin für Integration, Frauen: Susanne Raab /ÖVP
  • Kanzleramtsministerin für Europafragen: Karoline Edtstadler / ÖVP
  • Verteidigung: Klaudia Tanner / ÖVP
  • Arbeit und Familie: Christine Aschbacher / ÖVP
  • Landwirtschaft: Elisabeth Köstinger / ÖVP
  • Wirtschaft: Margarete Schramböck / ÖVP
  • Umwelt, Infrastruktur, Verkehr: Leonore Gewessler / Grüne
  • Justiz: Alma Zadić / Grüne
  • Staatssekretärin für Kunst und Kultur: Ulrike Lunacek / Grüne

Die neuen männlichen Mitglieder der Regierung:

  • Bundeskanzler: Sebastian Kurz / ÖVP
  • Finanzen: Gernot Blümel / ÖVP
  • Inneres: Karl Nehammer
  • Äußeres: Alexander Schallenberg
  • Bildung und Universitäten: Heinz Faßmann
  • Staatssekretär im Klimaschutzministerium: Magnus Brunner
  • Vizekanzler und Minister für Sport, öffentlichen Dienst sowie Kunst und Kultur: Werner Kogler / Grüne
  • Soziales, Gesundheit, Konsumentenschutz: Rudolf Anschober / Grüne
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52.000 Kilometer mit dem Hyundai Ioniq Elektro

Elektromobilität

Und es gab einen Defekt! Der Chargeport bzw. dessen Verriegelung ist vor einem Monat ausgefallen. Dadurch ließ sich zwar das Ladekabel anstecken, allerdings hat der Ioniq nicht zu laden begonnen. Dank Mobilitätsgarantie auch am Wochenende und sofortiger Reparatur bei Denzel Wien war der Ioniq nach einem Tag wieder fahrbereit. Angeblich war es ein Serienfehler, obwohl man liest, dass dieser Defekt nur bei Modellen bis Produktionsjahr 2017 auftritt. Naja, es gibt 5 Jahre Vollgarantie. Nach nunmehr einem Jahr und acht Monaten Fahrvergnügen war dies also der erste „Glitch“.

Dank regelmäßiger Pflege (ich hätte nie gedacht, dass ich je regelmäßig Auto waschen fahre) sieht er auch noch aus wie neu. Und ich bin nach wie vor sehr zufrieden mit der Reichweite und Performance meines Ioniq auch wenn es mittlerweile schon ein Nachfolgemodell gibt. Für die nächsten Jahre werde ich keineswegs wechseln.

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Der Amazonas-Regenwald stirbt

Nachhaltigkeit

Nur Fakten: Die Waldbrände im Amazonas-Regenwald 2019 betrafen Wälder im Gebiet des Amazonas in Brasilien, Bolivien, Kolumbien, Paraguay und Peru bis zur Grenzregion Argentiniens in Gran Chaco. Im August 2019 verbrannten allein binnen fünf Tagen 471.000 Hektar Wald, Weiden und Felder. Anders ausgedrückt sind das 660.000 Fußballfelder oder 4.710.000.000 Quadratmeter. Noch ein Vergleich: Im Umkreis von 1.200 Kilometern befinden sich 471.000 Hektar. Das ist unvorstellbar viel Landfläche.

Der Anstieg entsprach im Juni 2019 über 88 % im Vergleich zum Vorjahr. Es kann zwischen 40 bis 50 Jahren dauern, bis wieder Sekundärwald gewachsen ist. Mindestens 100 Jahre werden benötigt, bis sich der Regenwald komplett regeneriert hat. Der durch die Brände freigesetzte CO2-Ausstoß stieg im Vergleich zu den Vorjahren an, war in den 2000er-Jahren aber zum Teil deutlich höher als 2019 (Vergleichszeitraum jeweils bis 21. August) mit einem Höhepunkt im Jahr 2004.

Im Zentrum internationaler Kritik steht Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro, der nach verschiedentlich geäußerten Ansichten nicht genug zur Eindämmung der Brände getan oder diese sogar indirekt durch seine Politik gefördert habe.

Quelle: Wikipedia

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Finnlands Regierung: jung, weiblich, kompetent

Politik

Seit drei Wochen ist Sanna Marin Finnlands Regierungschefin. Mit ihrem Amtsantritt stellt die 34-jährige Sozialdemokratin auch gleich einen Rekord auf: Sie ist die jüngste Ministerpräsidentin der Welt. Finnland wird unter Marin weiter von einer Fünf-Parteien-Regierungskoalition regiert. Dazu zählen neben den Sozialdemokraten die Zentrumspartei, die Grünen, die Linken und die Schwedische Volkspartei. Das Besondere: Alle Koalitionspartner haben Frauen als Vorsitzende. Drei von ihnen sind unter 40 Jahre alt.

Gegenwind bekommt die Regierung vor allem von der rechtspopulistischen Partei „Die Finnen“. Bei den Parlamentswahlen im April wurden die Rechtspopulisten mit 17,5 Prozent der Stimmen erstmals zweitstärkste Kraft. Seit ihrem Erfolg sind Hassreden gegen Minderheiten und Frauen normal geworden in Finnland.

Insgesamt 47 Prozent der finnischen Parlamentarier sind Frauen. Damit liegt das Land weit über dem europäischen Durchschnitt – der liegt bei 29 Prozent. Ich bin schon gespannt auf den Frauenanteil in der zukünftigen österreichischen Regierung.

Ich sehe in Finnland jedenfalls ein Zukunftsmodell für politischen Gestaltungswillen und konstruktive Zusammenarbeit über ideologische Grenzen hinweg. Die Zukunft wird zeigen ob dieses Modell tragfähig ist in Finnland.

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Es ist wirklich bizarr

Allgemein

Selbst der phantasievollste Comedian hätte beim Versuch eine völlig skurille Prognose über die politischen Entwicklungen in Österreich zu machen vor fünf Jahren nicht prophezeit, dass

  • es eine Koalition zwischen Kurz (ÖVP „neu“) und Kogler (Grüne) geben wird, 
  • Rendi-Wagner SPÖ-Chefin ist, 
  • Van der Bellen überparteilicher Bundespräsident ist, 
  • Norbert Hofer der Chef der FPÖ ist und HC-Strache in Wien vermutlich gegen die FPÖ antreten wird. 

Und wenn man dann noch über die nationalen Grenzen blickt und zusätzlich Johnson, Trump, Brexit, Macron, Bolsonaro etc. betrachtet würde eine solche Prognose den Bereich des Absurden schon längst überschritten gehabt haben, die wäre nur mehr völlige durchgeknallt gewesen. 

Und das ist derzeit alles Realität.

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Elektroautos haben definitiv die beste Klimabilanz

Elektroauto

Es gibt eine neue Auswertung zur Klimaverträglichkeit von Elektroautos. Die Technik wird in der jetzt veröffentlichten Studie mit Dieseln, Benzinern und Erdgasfahrzeugen sowie anderen strombasierten Antriebs- und Kraftstoffkonzepten verglichen.

Laut der Analyse verursacht auch ein Auto mit Brennstoffzellen (betrieben mit elektrolytisch hergestelltem Wasserstoff) nach einer Fahrleistung von 150.000 Kilometern mehr CO2. Nämlich 75 Prozent mehr als ein nur mit Batterie betriebener Pkw mit 35 kWh Batteriekapazität. Im Vergleich zu einem Dieselfahrzeug liegen die Treibhausgasemissionen etwa 50 Prozent höher.

Aber wirklich klimaverträglich fahren Elektroautos nur, wenn der Strom, der sie antreibt, klimaverträglich hergestellt wurde. Das ist in Österreich aber dank der guten Grundversorgung mit Wasserkraftwerken gut erreichbar, man muss ich bei der Wahl des Stromlieferanten nur für einen Anbieter von Ökostrom entscheiden.

Auch die europäische Autoindustrie hat mittlerweile erkannt, dass der batterieelektrische Antrieb die wirksamste und effizienteste Technologie ist, wenn es gilt, die klimaschädlichen CO2-Emissionen von Autos zu vermindern.

p.s. Mein Hyundai Ioniq Elektro hat eine Batterie mit 28 kWh. Damit bin ich österreichweit problemlos unterwegs und fahre durch die kleinere Batterie noch nachhaltiger.

Lidl-Energie ist grüner Strom

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